Der EHC Red Bull München hat sich von insgesamt sechs Spielern getrennt. Wie der Klub am Freitag bekannt gab, verlassen unter anderem Vereinsikone Konrad Abeltshauser sowie mehrere weitere Akteure das Team. Mit einem Stürmer laufen derzeit noch Verhandlungen über einen möglichen Verbleib am Oberwiesenfeld.
Abschied nach zehn Jahren
Konrad Abeltshauser, der zehn Jahre lang das Trikot des EHC trug und maßgeblich an den Erfolgen der vergangenen Jahre beteiligt war, wird den Klub verlassen. Der 33-jährige Verteidiger zählt zu den prägendsten Figuren der jüngeren Vereinsgeschichte und gewann mit den Münchnern mehrere Meistertitel. Seine Erfahrung und Führungsqualitäten werden dem Team künftig fehlen.
Weitere Abgänge
Neben Abeltshauser müssen auch fünf weitere Spieler ihre Koffer packen. Die Namen der weiteren Abgänge wurden vom Verein nicht im Detail genannt, doch es handelt sich um Akteure, die in der vergangenen Saison unterschiedlich stark zum Einsatz kamen. Der EHC betonte, dass die Entscheidungen im Sinne einer sportlichen Neuausrichtung getroffen wurden.
Gespräche mit Stürmer laufen
Während die sechs Abgänge bereits fix sind, gibt es noch Hoffnung für einen Stürmer: Mit einem Angreifer führen die Verantwortlichen des EHC derzeit konkrete Gespräche über eine Vertragsverlängerung. Sollte eine Einigung erzielt werden, könnte er auch in der kommenden Spielzeit das Münchner Trikot tragen. Der Name des Spielers wurde bislang nicht öffentlich genannt.
Neuausrichtung des Kaders
Die Trennung von sechs Spielern ist Teil einer umfassenden Kaderplanung des EHC Red Bull München. Der Klub möchte sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) neu aufstellen und setzt dabei auf eine Mischung aus erfahrenen Führungsspielern und jungen Talenten. Mit den anstehenden Neuzugängen soll die Mannschaft für die kommende Saison konkurrenzfähig gemacht werden.
Die Fans des EHC müssen sich also auf einige Veränderungen einstellen. Der Abschied von Konrad Abeltshauser wiegt dabei besonders schwer, da er über Jahre hinweg eine Identifikationsfigur war. Der Verein dankte dem Verteidiger für seinen Einsatz und wünschte ihm alles Gute für die Zukunft.



