Historischer Triumph trotz Verletzungspause
In einer beeindruckenden Demonstration von Willenskraft und Präzision hat der langzeitverletzte Basketball-Superstar Damian Lillard beim Allstar-Wochenende der NBA erneut den prestigeträchtigen Dreierwettbewerb für sich entschieden. Der 35-jährige Spielmacher, der aktuell aufgrund eines schweren Achillessehnenrisses pausieren muss, setzte sich im spannenden Finale mit 29:27 Punkten gegen Devin Booker von den Phoenix Suns durch.
Dritter Sieg stellt legendären Rekord ein
Mit diesem Triumph in Los Angeles sicherte sich Lillard nach seinen vorherigen Erfolgen in den Jahren 2023 und 2024 bereits zum dritten Mal den Titel im Dreier-Contest. Diese bemerkenswerte Leistung ermöglicht es ihm, den bisherigen Rekord von NBA-Legenden Larry Bird und Craig Hodges einzustellen – eine historische Errungenschaft, die seine außergewöhnliche Treffsicherheit unter Beweis stellt.
„In einer Saison, in der ich eigentlich nicht spiele, hat mir die Liga die Möglichkeit gegeben, hierherzukommen und diese Erfahrung zu machen“, erklärte Lillard nach seinem Sieg. „Es ging darum, wieder Wettkampfatmosphäre zu spüren, etwas Druck zu erleben und vor den Fans zu stehen. Das war wirklich eine großartige Erfahrung für mich.“
Hintergrund der Verletzung und Karriereentwicklung
Der Weg zu diesem besonderen Triumph war für Lillard alles andere als einfach. Während der Play-offs der vergangenen Saison zog sich der damals noch für die Milwaukee Bucks spielende Star einen schweren Achillessehnenriss zu, der seine Karriere vorübergehend in Frage stellte. Die Bucks entschieden sich daraufhin, den Point Guard zu entlassen, woraufhin Lillard zu den Portland Trail Blazers zurückkehrte – jenem Team, für das er bereits von 2012 bis 2023 gespielt hatte.
Aufgrund der Schwere der Verletzung muss der 35-Jährige die gesamte laufende Saison aussetzen. Umso bemerkenswerter ist daher seine Leistung beim Allstar-Wochenende, die nicht nur seine physische Rehabilitation, sondern auch seine mentale Stärke unterstreicht.
Weitere Highlights des Allstar-Wochenendes
Während Lillard im Dreierwettbewerb glänzte, entschied im parallel stattfindenden Slam-Dunk-Contest der 24-jährige Keshad Johnson von den Miami Heat den Wettkampf für sich. Der aufstrebende Talent behielt im Finale gegen Carter Bryant von den San Antonio Spurs dank eines spektakulären Windmill-Dunks die Oberhand.
Bryant, der im Finale mit einer perfekten Wertung von 50 Punkten für seinen ersten Dunk beeindruckt hatte, scheiterte bei seinem letzten Versuch mehrfach. Für Johnson markierte der Sieg den ersten Triumph bei diesem prestigeträchtigen Event und unterstrich die kontinuierliche Erneuerung des NBA-Nachwuchses.
Insgesamt bot das Allstar-Wochenende 2026 damit eine gelungene Mischung aus etablierten Stars wie Lillard, die trotz widriger Umstände ihre Klasse beweisen, und aufstrebenden Talenten wie Johnson, die die Zukunft der Liga repräsentieren.



