Deutscher NBA-Star Hukporti feiert Titel mit Alkohol
NBA-Champion Hukporti: „Ich belohne mich mit Alkohol!“

Die New York Knicks sind die neuen Könige der NBA. Mit einem 94:90-Sieg gegen die San Antonio Spurs holten sie sich den ersten Titel seit 1973. Mittendrin: der deutsche Center Ariel Hukporti (24). Der 2,13-Meter-Mann ist nach Dirk Nowitzki (2011 mit Dallas) und Isaiah Hartenstein (2025 mit Oklahoma) erst der dritte deutsche Profi, der die NBA-Meisterschaft gewinnt.

„Fühlt sich sehr, sehr, sehr gut an“

Direkt nach dem Schlusspfiff gab Hukporti ein Interview. Auf die Frage, wie es sich anfühlt, als dritter Deutscher den Titel zu holen, antwortete er: „Das fühlt sich gut an, fühlt sich gut an. Fühlt sich sehr, sehr, sehr gut an. Vor allem mit New York – das fühlt sich sehr, sehr, sehr gut an. Ich kann mich nicht beschweren, Alter.“

Dankbarkeit für die Knicks

Was ihm nach der Schlusssirene durch den Kopf ging? „Dankbarkeit für dieses Team. Beim Draft haben mich 29 Mannschaften ignoriert – nur die Knicks haben an mich geglaubt. Sie haben mir die Chance gegeben, NBA-Spieler zu werden. Als die Chance kam, habe ich sie genutzt. Und jetzt sind wir gemeinsam die Nummer 1.“

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Hukporti bekam in der Serie wichtige Minuten. Seine Leistung bewertet er selbstkritisch: „Ich denke, ich habe einen guten Job gemacht. Nach jedem Spiel reflektiere ich ehrlich meine Leistung und schaue, was ich besser machen kann. Ich bin dabei wirklich schonungslos mit mir selbst. Ich schaue auch unendlich viel Video und schaue, wo ich mich verbessern kann. Hoffentlich bekomme ich auch künftig weitere Chancen bei diesem Team.“

Lob für Jalen Brunson

Jalen Brunson war mit 45 Punkten der Held des Sieges. Hukporti schwärmt: „Als ich nach New York kam, habe ich vor allem auf Spieler wie Kevin Durant oder LeBron James geschaut. Aber schon im ersten Training mit Jalen wusste ich: Er ist etwas Besonderes, er kann es einfach. Er gehört für mich in die MVP-Diskussion. Er wird Geschichte schreiben – nicht nur mit Meisterschaften, sondern auch individuell. Dazu ist er als Kapitän wirklich unser Anführer. Als ich nach New York kam, hat er mich in der Umkleide herumgeführt und mir alles gezeigt. Mittlerweile verstehen wir uns privat sehr gut, spielen zusammen Videospiele. FIFA, Pro Clubs – alles. Das macht Spaß und schweißt uns als Team noch enger zusammen.“

Nationalmannschaft: „Ich warte auf den Anruf“

Viele deutsche Fans fragen sich, wann Hukporti im Nationalteam spielt. Seine Antwort: „Ey, Mann, ich sag‘s dir ehrlich, ok? Ich würde schon für Deutschland spielen, so ist es nicht. Aber ich warte auf den Anruf. Mehr braucht es nicht. Wenn der Anruf kommt, bin ich bereit.“ Bisher habe es keinen Kontakt zum Verband gegeben. „Nein, bisher nicht. Aber, Herr Bundestrainer – wenn Sie mich rufen, bin ich da.“ Ob der Bundestrainer sich nach dem Spiel gemeldet hat? Hukporti lacht: „Nein, gar nicht. Ich habe mein Handy gar nicht gecheckt. Ehrlich gesagt: Ich bin betrunken, bro. Ich checke hier gar nichts.“

Feierpläne und Belohnung

Wie wird der Titel gefeiert? „Sobald wir in New York landen, geht es direkt in die Stadt.“ Womit belohnt er sich? „Erst mal mit mehr Alkohol. Eine neue Uhr brauche ich nicht, davon habe ich genug. Ein neues Auto habe ich auch schon. Vielleicht ein neues Haus. Warum nicht? Ja, vielleicht ein neues Haus.“ Seine Familie war nicht in der Halle, sondern wartet in New York auf ihn.

Was Fans über Hukporti wissen sollten

Zum Abschluss verrät Hukporti: „Ich spiele gerne Tennis, fahre Fahrrad, gehe in der Stadt spazieren, spiele gelegentlich Golf und liebe Videospiele. Vor allem Fußball-Games. Wenn jemand Pro Clubs oder FIFA spielen will: Ich bin dabei. Fußball liebe ich genauso wie Basketball. Aber die WM verfolge ich nicht. Da habe ich gerade Wichtigeres zu tun ...“

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