Rostock Seawolves scheitern knapp: Europareise in eigener Halle beendet
Für die Rostock Seawolves ist die Europareise in dieser Saison in eigener Halle beendet. Der Basketball-Bundesligist musste sich im Endspiel der Gruppe K dem Topteam Ucam Murcia mit 82:89 (33:46) geschlagen geben und verpasste damit den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale der Europaliga.
Nur ein Sieg oder Schützenhilfe hätte gereicht
Um die nächste Runde aus eigener Kraft zu erreichen, mussten Rostocks Basketballer gegen Murcia gewinnen. Drei Minuten vor Ende lagen die Mecklenburger knapp vorn, verloren das Spiel aber noch. Alternativ hätte Schützenhilfe von Trefl Sopot beim ungarischen Team KC Szombathely gereicht, doch die Polen verloren ihre abschließende Partie mit 74:83.
Rostocks Trainer Przemyslaw Frasunkiewicz sah eine Niederlage seiner Mannschaft, die trotz einer starken Aufholjagd am Ende zu kurz kam.
Schwacher Start und starke Defensive der Spanier
Rostock hatte sich anfangs schwergetan, schien das Spiel dann aber in den Griff zu bekommen. Nach der zwischenzeitlichen 14:10-Führung im ersten Viertel dominierten vorerst jedoch die Gäste das Geschehen wieder auf beiden Seiten des Feldes. Daran änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts.
Die Seawolves fanden gegen die starke Defensive von Murcia kaum einen Weg zum Korb, während die Spanier offensiv deutlich effektiver agierten und Rostock bis zur Pause klar distanzierten.
Kämpferischer Rückkampf und verpasste Chancen
Geschlagen aber waren die Mecklenburger damit nicht. Das Frasunkiewicz-Team kämpfte sich zurück in die Partie. Per Dreier gelang Lukasz Kolenda kurz vor Ende des dritten Viertels der Ausgleich zum 61:61.
In der letzten Minute des Schlussabschnittes aber vergaben die Seawolves einige Möglichkeiten, um die Partie für sich zu entscheiden. Damit endet eine vielversprechende Europareise für den Bundesligisten, der nun den Fokus auf die nationale Liga legen muss.



