Wöbers Werder-Comeback: Thioune schweigt zur Zukunft
Wöbers Werder-Comeback: Thioune schweigt zur Zukunft

Wöbers langer Weg zurück: Comeback nach 254 Tagen

Am 26. April erlebten die Fans von Werder Bremen einen besonderen Moment im Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart. Trainer Daniel Thioune wechselte Maximilian Wöber (28) in der 65. Minute für Niklas Stark ein. Der österreichische Innenverteidiger absolvierte damit am 31. Spieltag seinen ersten Bundesliga-Einsatz für die Grün-Weißen. Zuvor hatte er monatelange Verletzungspausen hinter sich, unter anderem einen Muskelbündelriss. Sein einziger Startelf-Einsatz lag 254 Tage zurück – im DFB-Pokal gegen Bielefeld (0:1). Viele fragten sich, ob der Leihspieler von Leeds United überhaupt noch einmal das Werder-Trikot tragen würde. Nun trug er maßgeblich zum Punktgewinn in Stuttgart (1:1) bei.

Teamkollegen loben Wöbers Leistung

Die Mitspieler zeigten sich beeindruckt. Senne Lynen sagte: „Er hat es richtig gut gemacht. Als Innenverteidiger in Stuttgart bei 25 Grad sein erstes Bundesligaspiel zu absolvieren, ist nicht leicht. Es ist ein großer Schritt für ihn.“ Olivier Deman ergänzte: „Er hat es super gemacht, viele Bälle geklärt. Er hat gezeigt, dass jeder Spieler uns helfen kann.“

Thioune zurückhaltend: Keine Aussagen zur Zukunft

Durch das Comeback lebt Wöbers Traum von der Weltmeisterschaft im Sommer weiter. Bereits im März war er trotz seiner Verletzung überraschend von Nationaltrainer Ralf Rangnick in den österreichischen Kader berufen worden. Das zeigt den hohen Stellenwert, den Wöber (31 Länderspiele) in seiner Heimat genießt. Manager Clemens Fritz sagte: „Ich wünsche ihm, dass er die Weltmeisterschaft spielen wird.“ Wöbers Vertrag in Leeds läuft noch bis 2027. Eine Perspektive bei Werder über die Saison hinaus gilt als äußerst unwahrscheinlich. Thioune äußerte sich zurückhaltend: „Er ist glücklich, dass er seit zwei, drei Wochen wieder im Mannschaftstraining ist. Ich glaube, es verbietet sich, zu weit nach vorn zu schauen.“

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Kurioser Moment: Fast ein Fallrückzieher-Tor

Ein kurioser Höhepunkt ereignete sich in der 88. Minute: Wöber verirrte sich bei einem Entlastungsangriff in den Strafraum des VfB und setzte zu einem Seitfallzieher an. Zwar traf er den Ball nur leicht, die Aktion war dennoch sehenswert. Manager Clemens Fritz schmunzelte: „Ich dachte, wer ist das denn? Damit hätte er sich in die Geschichtsbücher eintragen können. Mit der Prognose, dass er noch für uns auf dem Platz stehen wird, hatte ich recht. Er hat es richtig gut gemacht.“

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