Berlin - Die Zahl der aktiven Sportler in Berliner Vereinen ist auch im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Der Landessportbund Berlin (LSB) verzeichnet zum 1. Januar 2026 insgesamt 822.294 Mitgliedschaften in den Berliner Vereinen – ein Plus von 12.858 Aktiven im Vergleich zum Jahresbeginn 2025. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,14 Prozent.
LSB-Präsident lobt Ideenreichtum der Vereine
„Der Sport ist die größte Bürger*innenvereinigung Berlins und zieht weiterhin tausende Menschen an“, erklärte LSB-Präsident Thomas Härtel. „Der Zuwachs verdeutlicht aber auch den Ideenreichtum der Vereine, die trotz der Herausforderungen durch Sanierungsstau und Wartelisten Wege finden, den Berliner*innen den Zugang zum Sport zu ermöglichen.“
Schulkooperationen als Erfolgsfaktor
Besonders stark fällt das Plus bei Frauen und Mädchen, Kindern und Jugendlichen sowie bei den über 61-Jährigen aus. Ein wesentlicher Treiber sind Angebote, die in Kooperation mit dem Schulsport durchgeführt werden. Diese erfreuen sich großer Beliebtheit und locken viele neue Mitglieder in die Vereine.
In den Top Ten der Verbände haben sich Basketball, American Football und Cheerleading neu positioniert. Sie profitieren von der wachsenden Nachfrage und den gezielten Förderprogrammen.
Fußball bleibt Spitzenreiter
Stärkster Verband bleibt der Berliner Fußball-Verband mit 241.282 Mitgliedschaften. Die mitgliederstärksten Vereine sind der 1. FC Union Berlin mit 71.328 und Hertha BSC mit 60.461 Mitgliedern. Beide Clubs verzeichnen stabile Zahlen und tragen maßgeblich zum Gesamtergebnis bei.
Mit Tischfußball und Petanque wurden zwei neue Verbände in den LSB aufgenommen. Sie erweitern das sportliche Angebot und bieten neue Möglichkeiten für Breitensportler.



