Dortmunderin schreibt bei 14. Berg- und Talrallye auf der Elbe Geschichte
Während sich Freizeitpaddler in der Regel gemächlich von Vockerode nach Dessau treiben lassen, herrschte am vergangenen Sonnabend auf der Elbe ein ganz anderes Tempo. Die Dortmunderin Johanna Zech absolvierte die anspruchsvolle Strecke von Dessau nach Vockerode und wieder zurück in einer beeindruckenden Zeit von nur 2 Stunden und 51 Minuten. Mit dieser Leistung hat sie bei der 14. Berg- und Talrallye der Junkers Paddelgemeinschaft einen neuen Streckenrekord im Damen-Einer aufgestellt.
Inoffizieller Saisonauftakt für Marathonkanuten
Das traditionsreiche Rennen gilt in Deutschland als inoffizieller Saisonauftakt für Marathonkanuten und zieht daher regelmäßig Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus an. In diesem Jahr gingen insgesamt 34 Boote an den Start, darunter erstmals ein Zehnercanadier, der ebenfalls die symbolträchtige „magische Grenze“ von 3:30 Stunden unterbot. Die weiteste Anreise hatte ein ambitionierter Paddler aus dem elsässischen Mulhouse auf sich genommen, was die überregionale Bedeutung des Wettbewerbs unterstreicht.
Ideale Bedingungen für Rekordleistungen
Die diesjährige Auflage der Berg- und Talrallye fand unter ungewöhnlich günstigen Wetterbedingungen statt. Anders als in vielen Vorjahren blieb der gefürchtete Regen aus, es wehte kein störender heftiger Wind und die Temperaturen waren für die Jahreszeit vergleichsweise angenehm. Diese optimalen Voraussetzungen dürften maßgeblich zu den herausragenden Leistungen beigetragen haben, die an diesem Tag auf dem Wasser gezeigt wurden.
Die Junkers Paddelgemeinschaft kann somit auf eine äußerst erfolgreiche 14. Auflage ihrer Berg- und Talrallye zurückblicken, die nicht nur durch den neuen Damenrekord von Johanna Zech, sondern auch durch die beeindruckende Teilnehmerzahl und die erstmalige Präsentation eines Zehnercanadiers geprägt war. Das Ereignis festigt einmal mehr seinen Ruf als wichtiger Fixpunkt im Kalender der deutschen Kanusportgemeinschaft.



