Hannover 96: Stürmer Pichler feiert Comeback im Training
Hannover 96: Pichler zurück im Mannschaftstraining

Hannover 96 kann kurz vor dem Auftakt in die neue Zweitliga-Saison personell aufatmen: Stürmer Benedikt Pichler (29) feiert sein Comeback im Mannschaftstraining. Der 29-Jährige, der sich im April in Darmstadt verletzt hatte, absolvierte am Mittwoch die erste volle Einheit mit der Mannschaft unter Trainer Christian Titz (55). Laufen, Passen, Schießen – alles wirkte bereits wieder rund. Sollte sein Körper keine negativen Reaktionen zeigen, ist Pichler für den ersten Spieltag am 9. August bei Energie Cottbus eine Option für die Startelf.

Langer Heilungsprozess endlich überstanden

Pichler hatte sich im vergangenen April einen Muskelfaserriss zugezogen und fiel seitdem aus. Trainer Titz mahnte immer wieder: „Es ist ein längerer Prozess.“ Noch zum Start des Trainingslagers in Iserlohn konnte der Ex-Kieler nur ohne Zweikämpfe trainieren und vermied jeden Körperkontakt. Diese Phase der Zurückhaltung scheint nun vorbei. Die Rückkehr des Angreifers ist für Hannover 96 enorm wichtig, denn im Sturmzentrum fehlt es an Alternativen.

Personalsituation im Angriff bleibt angespannt

Aktuell ist nur Top-Knipser Benjamin Källman (27) als etatmäßiger Stürmer im Kader. Das Sturm-Juwel Taycan Etchibasi (19), für 350.000 Euro vom BVB gekommen, hat noch keine Erfahrung im Männerbereich und benötigt Zeit. Gleiches gilt für Eigengewächs Tom Hobrecht (19). Daher sucht Sportchef Jonas Boldt (44) zusammen mit Sportdirektor Ralf Becker (55) weiter nach Verstärkung für die Offensive.

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Transfergerüchte: Skandinavische Optionen im Fokus

Ein Kandidat ist der 1,97 Meter große Schwede Gustaf Nilsson (29) vom FC Brügge. Der Nationalspieler (elf Einsätze) besitzt noch einen Vertrag bis Sommer 2028 und hat einen Marktwert von 1,8 Millionen Euro (laut transfermarkt.de). Günstigere Alternativen wären der vereinslose Ex-96-Stürmer Cedric Teuchert (29) sowie Ex-Pauli-Spieler Marcel Hartel (30), der zuletzt in St. Louis spielte. Mit beiden beschäftigen sich die Verantwortlichen von Hannover 96 ebenfalls.

Damit bleibt die Offensive der Niedersachsen ein zentrales Thema bis zum Transferschluss. Ob Pichler bereits am ersten Spieltag in der Startelf stehen kann, entscheidet sich in den kommenden Trainingseinheiten.

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