HSV Hamburg startet als Wundertüte mit klarem Auftrag in die Saison
HSV Hamburg: Wundertüte mit klarem Auftrag in die Saison

Der HSV Hamburg geht als kleine Wundertüte in die neue Saison der Opel Handball-Bundesliga. Nach einem Umbruch in der Führungsetage und mehreren Neuzugängen bleibt die Mission klar: So früh wie möglich raus aus der Abstiegszone. Trainer Torsten Jansen (49) kehrte am Vorabend sichtlich erholt aus dem Sardinien-Urlaub zurück und sagte: „Uns erwartet wie in den letzten Jahren erneut ein Umbruch. Es wird wieder ein Neustart sein.“

Sechster Neuzugang offiziell bestätigt

Zum Trainingsauftakt machten die Hamburger gleich den sechsten Transfer offiziell. Der Bosnier Alem Hadzic (19) kommt von Eurofarm Pelister. Der Spielmacher, der bereits internationale Erfahrung gesammelt hat, stand direkt mit auf dem Parkett. Hadzic ist vorerst als Perspektivspieler eingeplant und soll über die zweite Mannschaft in der 3. Liga aufgebaut werden. Auch Azat Valiullin trainiert bis Ende August mit. So lange möchten die Hamburger abwarten, wie sich Dominik Axmann nach seiner Knie-Operation entwickelt.

Neue Abwehrformation gefordert

Vor allem in der Abwehr muss der HSV neu aufbauen. Der Innenblock muss sich schnell finden – eine Aufgabe für Jan Schmidt (vom Dormagen), Martin Hovde (Kolstad HB), Einar Olafsson und Elias Kofler. Zudem müssen die Abgänge von Jacob Lassen (ersetzt durch Nicolai Daling/IL Bergen) und Casper Ulrich Mortensen (ersetzt durch Noah Beyer/BHC) aufgefangen werden. Torwart Leon Nowottny (20), der vom THW Kiel in seine Heimatstadt zurückkehrt, freut sich: „Es ist wie Urlaub für mich, in Hamburg zu sein.“ 2019 verließ er die Hansestadt. Nowottny beim Auftakt: „Ich habe richtig Bock auf das Projekt.“ Er ersetzt den nach Stuttgart gewechselten Mohamed El-Tayar.

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Saisonziel: Abstieg vermeiden

Am Saisonziel ändert der Umbruch nichts. Jansen: „Wir wollen uns von unten fernhalten und gucken, was nach oben geht.“ Johannes Bitter (43), Geschäftsführer Sport, sagt: „Wir wollen als Team zusammenwachsen, als Gruppe stark werden.“ Auffällig: Nach zuletzt sechs Dänen stehen nun drei Norweger im Kader (Nicolai Daling, Martin Hovde). Stammkeeper Robin Haug, seit 2024 beim HSV, sieht darin kein Problem: „In der Mannschaft wird sich dadurch nichts verändern. Wichtig wird sein, dass Nicolai und Martin schnell Deutsch lernen.“

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