Madrid – Über eine Million Menschen verwandelten Madrid in ein rot-gelbes Feiermeer. Die spanischen Weltmeister wurden bei ihrer Parade durch die Metropole wie Helden gefeiert. Im offenen Bus jubelten die Fans ihren Stars um Kapitän Rodri und Jungstar Lamine Yamal zu.
Ferran Torres, der das entscheidende 1:0 gegen Argentinien im Finale erzielte, schwärmte kurz vor dem Korso: „Ich schwebe buchstäblich auf Wolke sieben.“ Die Spieler tanzten, sangen und präsentierten immer wieder den gewonnenen WM-Pokal.
Cibeles-Platz als Party-Höhepunkt
Allein am Cibeles-Platz warteten nach Schätzung der Hauptstadt-Behörden rund 120.000 Menschen – meist in roten Trikots und Shirts – auf den Bus mit „La furia roja“ (der roten Furie), wie die spanische Auswahl genannt wird. Am Cibeles-Platz, einem der berühmtesten Plätze Madrids, erreichte die Riesenparty ihren Höhepunkt. Ein Fahnenmeer aus Gelb und Rot wogte durch die Straßen der spanischen Hauptstadt.
Königlicher Empfang für die Helden
Zuvor war die Mannschaft von König Felipe VI., seiner Frau Letizia und ihren Töchtern Prinzessin Leonor und Infantin Sofia empfangen worden. Die Spieler posierten für Fotos und präsentierten stolz die Trophäe. Keeper Unai Simon hielt den Pokal in die Höhe, während die Fans jubelten.
Die Feierlichkeiten zogen sich bis in die Nacht. Die Stadt Madrid hatte ein großes Sicherheitsaufgebot organisiert, um den friedlichen Verlauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Die Stimmung blieb ausgelassen, aber ohne Zwischenfälle.



