Koalition scheitert an Schuldenbremse-Reform – teures Armutszeugnis
Koalition scheitert an Schuldenbremse-Reform

Die Koalition aus Union und SPD hat die geplante Reform der Schuldenbremse aufgegeben. Bundeskanzler Friedrich Merz glaubt nicht mehr an eine Einigung. Das Scheitern bedeutet ausufernde Neuverschuldung und gefährdet das Vertrauen in die deutsche Solidität, warnt ein Leitartikel von Christian Reiermann im SPIEGEL.

Keine Einigung in Sicht

Ursprünglich wollten Union und SPD die Schuldengrenze im Grundgesetz neu regeln. Die Verhandlungen zogen sich über Monate hin, doch nun erklärte Kanzler Merz, dass er nicht mehr an eine Reform glaube. Die Gespräche sind damit endgültig gescheitert. Dies wird teuer für den Bundeshaushalt, da die Neuverschuldung ohne Reform weiter ansteigt.

Armutszeugnis für die Koalition

Der Leitartikel bezeichnet das Scheitern als Armutszeugnis. Die Koalition habe es nicht geschafft, eine dringend notwendige Reform umzusetzen. Das Vertrauen in die deutsche Haushaltspolitik sei gefährdet. Die ausufernde Neuverschuldung belaste künftige Generationen und untergrabe die Glaubwürdigkeit der Politik.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Folgen für den Haushalt

Ohne Reform der Schuldenbremse drohen weiter steigende Schulden. Experten warnen vor einer langfristigen Belastung des Staatshaushalts. Die Koalition müsse nun alternative Wege finden, um die Neuverschuldung zu begrenzen. Bislang gibt es jedoch keine konkreten Vorschläge.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration