Der 1. FC Köln erhöht zur kommenden Saison erneut die Preise für Dauerkarten. Damit durchbricht der Verein erstmals die Schallmauer von 500 Euro für die günstigste Karte. Nur zwei andere Bundesligisten verlangen noch höhere Preise. Die neue Preisstruktur sorgt bei vielen Fans für Unmut.
Neue Preise im Überblick
Die günstigste Dauerkarte im Rheinenergiestadion kostet künftig 510 Euro, ein Plus von rund fünf Prozent im Vergleich zur Vorsaison. Die teuerste Karte liegt bei über 1.200 Euro. Damit liegt der FC im oberen Preissegment der Bundesliga. Lediglich der FC Bayern München und Borussia Dortmund sind noch teurer.
Begründung des Vereins
Der 1. FC Köln begründet die Preiserhöhung mit gestiegenen Kosten für Sicherheit, Personal und Infrastruktur. „Wir müssen die Preise anpassen, um den Stadionbetrieb wirtschaftlich zu gestalten und die Qualität für die Fans zu erhalten“, so ein Vereinssprecher. Man sei sich bewusst, dass dies eine Belastung für die Fans darstelle, aber notwendig sei.
Reaktionen der Fans
In Fanforen und sozialen Medien äußern viele Anhänger Kritik. Ein Fan schreibt: „Die Preise steigen jedes Jahr, aber das Stadionerlebnis wird nicht besser. Das ist eine Zumutung.“ Andere drohen mit Kündigung ihrer Dauerkarte. Der FC bittet um Verständnis und verweist auf vergleichbare Preise in anderen Großstädten.
Vergleich mit anderen Bundesligisten
Laut einer Auswertung der „BILD“ verlangen nur München und Dortmund höhere Durchschnittspreise für Dauerkarten. Köln liegt damit auf Platz drei. Schlusslicht ist der SC Freiburg mit Dauerkarten ab 280 Euro. Die Preisspanne in der Liga ist groß.



