Marcel Höttecke (39) wird neuer erster Torwart-Trainer des 1. FC Union Berlin. Der ehemalige Spieler und Publikumsliebling übernimmt die Position im Team von Neu-Coach Mauro Lustrinelli (50). Höttecke hatte das Profi-Team bereits in der vergangenen Saison unterstützt, insbesondere wenn sein Vorgänger Michael Gspurning mit der österreichischen Nationalmannschaft unterwegs war.
Horst Heldt lobt Hötteckes Professionalität
Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball bei Union Berlin, sagte: „Marcel kennt Union, unsere Abläufe und unsere Inhalte, und er hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass er professionell und akribisch arbeitet. Seine Erfahrungen im Nachwuchs- und Profibereich machen ihn zu einer idealen Besetzung. Wir sind überzeugt, dass er unsere Torhüter weiterentwickeln wird.“
Hötteckes Karriere bei Union Berlin
Höttecke ist mit Union Berlin eng verbunden. Zwischen 2010 und 2013 stand er für die Eisernen im Tor und absolvierte 19 Zweitliga-Spiele. Besonders unvergessen bleibt seine Rolle im Berliner Derby gegen Hertha BSC, als er mit starken Leistungen zum Publikumsliebling wurde. 2012 wählten ihn die Union-Fans sogar zum „Unioner des Jahres“. Nach dem Ende seiner Profikarriere schlug Höttecke die Trainerlaufbahn ein. Über Stationen bei Borussia Mönchengladbach, dem Chemnitzer FC und dem VfL Osnabrück kehrte er im Sommer 2024 nach Köpenick zurück. Seitdem arbeitete der Inhaber der Uefa-A-Torwarttrainerlizenz überwiegend als Torwarttrainer der U19. Nun steigt er auf.
Leon Prosche wechselt auf Leihbasis zu Erzgebirge Aue
Union Berlin verleiht zudem Leon Prosche für die Saison 2026/27 an den FC Erzgebirge Aue. Der 19-jährige Verteidiger soll beim Regionalligisten wichtige Spielpraxis im Männerbereich sammeln. Erst vor wenigen Wochen hatte Prosche seinen Vertrag bei den Eisernen über die U19 hinaus verlängert.



