Tennis-Ikone Chris Evert: Krebs kehrt zurück – erneute Chemotherapie
Chris Evert: Krebs kehrt zurück – erneute Chemotherapie

Die Tennis-Ikone Chris Evert (71) kämpft erneut gegen den Krebs. Wie die ehemalige Weltranglistenerste am Donnerstag über die Plattform X mitteilte, ist ihre Erkrankung an Eierstockkrebs zurückgekehrt. Evert habe sich bereits einer Operation unterzogen und befinde sich in der Erholungsphase. Anschließend werde sie eine erneute Chemotherapie beginnen.

Verzicht auf Wimbledon und berufliche Pause

„Ich werde deshalb in diesem Jahr nicht Wimbledon besuchen und meine beruflichen Verpflichtungen in den nächsten Monaten pausieren, um mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren“, schrieb Evert. Die 18-fache Grand-Slam-Siegerin betonte: „Eierstockkrebs ist unbarmherzig, aber ich werde optimistisch bleiben und weiter diesen Kampf führen.“

Bereits im Januar 2022 war bei Evert erstmals Eierstockkrebs diagnostiziert worden. Ende 2023 musste sie sich erneut einer Behandlung unterziehen. Damals sagte sie der „New York Times“: „Du kannst nicht in Angst leben. Ich muss einfach weiter Sport treiben, versuchen, so gesund wie möglich zu sein, und alle meine CT-Untersuchungen und Arzttermine wahrnehmen.“

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Schicksalsschlag in der Familie

Ihre jüngere Schwester, Jeanne Evert Dubin, war im Februar 2020 im Alter von 62 Jahren an den Folgen der Krankheit gestorben. Nach deren Diagnose ließ sich Chris Evert testen und erhielt ebenfalls die Krebsdiagnose. Sie machte ihre Erkrankung öffentlich, um auf die Krankheit aufmerksam zu machen und zur Vorsorge aufzurufen.

Evert dominierte in den 1970er-Jahren das Damentennis. Sie gewann Einzeltitel und erreichte bei 52 der 56 Grand-Slam-Turniere, an denen sie teilnahm, mindestens das Halbfinale. Ihre legendäre Rivalität mit Martina Navratilova, die von 1973 bis 1988 andauerte und 14 Grand-Slam-Endspiele umfasste, prägte den Sport. In dem Gespräch mit der „New York Times“ berichtete Evert auch über ihre zweite Chemotherapie, die sie wegen einer allergischen Reaktion frühzeitig beenden musste. Tests hätten gezeigt, dass sie zu jenem Zeitpunkt bereits krebsfrei war. Sie müsse weitere zwei Jahre täglich Tabletten nehmen.

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