WM-Trinkpausen: Kommerz statt Spielerwohl? Fifa in der Kritik
WM-Trinkpausen: Kommerz statt Spielerwohl?

Die offiziellen Trinkpausen bei der Weltmeisterschaft sollen eigentlich die Gesundheit der Spieler schützen. Doch immer mehr Fans und Experten vermuten, dass die Fifa vor allem auf zusätzliche Einnahmen aus ist. Ein Kommentar.

Trinkpausen: Gesundheitsmaßnahme oder Geldmaschine?

Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko wurden erstmals in jedem Spiel zwei dreiminütige Trinkpausen eingeführt. Die Fifa begründete dies mit dem Wohlbefinden der Spieler. Doch Kritiker halten dagegen: Die Pausen dienen vor allem den Fernsehsendern, die in dieser Zeit Werbung ausstrahlen können.

Empörung bei Fans

Bereits beim Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika verpassten Zuschauer in den USA Spielszenen, weil der Sender Fox Werbespots in voller Bildschirmgröße zeigte. In sozialen Medien wurde die Maßnahme als „lächerlich“ und „entsetzlich“ bezeichnet. Viele befürchten, dass der Fußball durch die Kommerzialisierung Schaden nimmt.

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Neue Einnahmequellen für die Fifa

Die Fifa verdient mit den TV-Rechten bereits Milliarden. Durch die zusätzlichen Werbezeiten könnten die Einnahmen weiter steigen. Auch der deutsche Übertrager MagentaTV hat alle Werbeplätze verkauft. Die Frage nach dem Spielerwohl rückt dabei in den Hintergrund.

In anderen Sportarten wie American Football oder Eishockey sind Werbeunterbrechungen üblich. Im Fußball waren sie bisher jedoch verpönt. Die neuen Trinkpausen könnten langfristig zu einer weiteren Kommerzialisierung führen und das Spielerlebnis der Fans beeinträchtigen.

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