DEL-Playoffs: Eisbären Berlin und Red Bull München erleiden schwere Auftaktniederlagen
DEL-Playoffs: Berlin und München verlieren Auftaktspiele

Auftaktdebakel für Titelverteidiger Berlin in den DEL-Playoffs

Die Eisbären Berlin haben im ersten Viertelfinal-Duell der Deutschen Eishockey Liga Playoffs eine herbe Niederlage einstecken müssen. Beim Auswärtsspiel gegen die Straubing Tigers unterlagen die Hauptstädter mit einem deutlichen 1:5 (0:3, 0:1, 1:1). Auch der EHC Red Bull München startete mit einer Niederlage in die Playoffs und verlor das bayerische Duell gegen den ERC Ingolstadt mit 5:6 (0:1, 2:3, 3:2).

Katastrophaler Start für die Eisbären in Straubing

Vor 5.635 Zuschauern in der Straubinger Arena erlebten die Berliner einen denkbar schlechten Beginn. Bereits nach nur 44 Sekunden erzielte Tim Fleischer die Führung für die Tigers. In der zweiten Minute folgten weitere Treffer von Tyler Madden und Tim Brunnhuber, die das Ergebnis auf 3:0 stellten. Danjo Leonhardt in der 23. Minute und Nicholas Halloran in der 42. Minute machten das Debakel für die Eisbären perfekt. Lediglich Liam Kirk gelang in der 55. Minute noch ein Ehrentreffer für die Berliner Mannschaft.

München verliert Heimvorteil in spektakulärem Spiel

Im parallel ausgetragenen Spiel verlor der EHC Red Bull München seinen Heimvorteil durch die Niederlage im Auftaktspiel. Durch Tore von Matthew Boucher in der 6. Minute, Riley Barber in der 22. Minute, Peter Abbandonato in der 23. Minute und Kenny Agostino in der 26. Minute lag Ingolstadt nach nur 26 Spielminuten bereits mit 4:0 in Führung.

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Anschließend entwickelte sich vor 10.796 Zuschauern in der Münchner Arena ein rasanter und offener Schlagabtausch. Alex Breton in der 46. Minute und Johannes Krauß in der 56. Minute erzielten die weiteren Tore für die Gäste aus Ingolstadt. Für München trafen Jeremy McKenna in der 29. Minute, Brady Ferguson in der 40. und 59. Minute, Tobias Rieder in der 56. Minute sowie Ville Pokka in der 60. Minute. Mehr als der Anschluss zum 5:6 gelang den Münchnern in den Schlusssekunden jedoch nicht mehr.

Großer Druck vor den nächsten Spielen

Sowohl Berlin als auch München stehen nun vor dem zweiten Viertelfinalspiel am Freitag erheblich unter Druck. Für den Einzug ins Halbfinale werden in den Best-of-Seven-Serien vier Siege benötigt. Die anderen beiden Viertelfinal-Serien zwischen den Schwenninger Wild Wings und dem Hauptrundensieger Kölner Haie sowie zwischen Adler Mannheim und den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven starten erst am Mittwoch.

Die Auftaktniederlagen werfen bereits jetzt die Frage auf, ob die beiden Top-Teams aus Berlin und München ihre Favoritenrolle in den Playoffs rechtfertigen können. Trainer Serge Aubin von den Eisbären Berlin zeigte sich nach dem Spiel entsprechend unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und forderte eine deutliche Steigerung für die kommenden Begegnungen.

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