Deutsches Eishockey-Team startet erfolgreich ins Olympia-Turnier
Ein beeindruckender Auftakt für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand! Das Team von Bundestrainer Harold Kreis (67) gewann sein erstes Gruppenspiel gegen Dänemark mit einem deutlichen 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) und setzte damit ein wichtiges Ausrufezeichen im Kampf um das Minimalziel Viertelfinale.
Blitzstart durch Superstar Draisaitl
Bereits nach nur 23 Sekunden Spielzeit sorgte Leon Draisaitl (30) für den perfekten Start. Der deutsche NHL-Star brachte seine Mannschaft mit einem frühen Treffer in Führung und setzte damit die dänische Mannschaft unter Druck. Doch die Skandinavier ließen sich von diesem Rückschlag nicht entmutigen und kämpften sich zurück ins Spiel.
Phillipp Grubauer (34), Torhüter der Seattle Kraken, musste in der deutschen Verteidigung viel Arbeit leisten, da die Dänen in der ersten Spielphase fast doppelt so viele Torschüsse wie das deutsche Team verbuchen konnten. Nach 14 Minuten gelang Oscar Mölgaard (20) der verdiente Ausgleich für Dänemark, als er seinen Teamkollegen aus Seattle im deutschen Tor bezwingen konnte.
Stützle entscheidet das Spiel mit Doppelschlag
Im zweiten Drittel fand die deutsche Mannschaft besser ins Spiel. Zwar blieb die Schussbilanz weiterhin zugunsten der Dänen, doch die Treffsicherheit der deutschen Spieler machte den Unterschied. Tim Stützle (24) von den Ottawa Senators wurde mit einem beeindruckenden Doppelschlag in der 25. und 31. Minute zum Matchwinner.
Sein 2:1 erzielte der junge Stürmer spektakulär im Fallen, während das 3:1 in Überzahl fiel – ausgerechnet als Oscar Mölgaard auf der Strafbank saß. Diese beiden Tore brachten Deutschland auf die Siegerstraße und sorgten für die entscheidende Wende im Spiel.
Arbeitssieg mit Luft nach oben
Im abschließenden Drittel konzentrierte sich das deutsche Team darauf, den hart erkämpften Vorsprung zu verteidigen. Mit einer Mischung aus Glück und taktischem Geschick brachte die Mannschaft den 3:1-Vorsprung sicher über die Zeit. Bundestrainer Harold Kreis konnte mit diesem wichtigen ersten Sieg zufrieden sein, auch wenn deutlich wurde, dass das Zusammenspiel zwischen DEL- und NHL-Spielern noch weiter verbessert werden muss.
Insgesamt war es ein verdienter, wenn auch arbeitsintensiver Sieg für die deutsche Mannschaft. Sieben NHL-Spieler standen für Deutschland auf dem Eis, während Dänemark mit fünf NHL-Akteuren antrat – wenn auch nicht alle als Stammspieler in der besten Liga der Welt aktiv sind. Dieser Sieg gibt dem deutschen Team wichtige Selbstvertrauen für die kommenden Spiele im olympischen Turnier.



