Eisbären Berlin verpassen Neustart: Alte Schwächen bei Heimniederlage gegen Straubing
Eisbären Berlin: Alte Schwächen verhindern Neustart

Eisbären Berlin verpassen Neustart: Alte Schwächen bei Heimniederlage gegen Straubing

Die Eisbären Berlin haben den angestrebten Neustart nach der Olympia-Unterbrechung deutlich verfehlt. Bei der ernüchternden 2:3-Heimniederlage gegen die Straubing Tigers in der Deutschen Eishockey Liga offenbarte der deutsche Meister erneut jene Schwächen, die bereits die gesamte Saison prägen.

Verpasste Chance auf bessere Tabellenposition

Durch die Niederlage verpassten die Hauptstädter eine wichtige Gelegenheit, auf den sechsten Tabellenplatz vorzurücken. Diese Position wäre am Ende der Hauptrunde von entscheidender Bedeutung, da sie den direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale garantieren würde. Stattdessen verharren die Berliner auf dem siebten Rang, was die Ausgangslage für die entscheidende Phase der Saison deutlich erschwert.

Konstanzprobleme über volle Spielzeit

„Derzeit tun wir uns schwer, über die vollen sechzig Minuten zu spielen“, analysierte Cheftrainer Serge Aubin im Anschluss an das enttäuschende Spiel. „Es gibt immer einen kleinen Durchhänger im Spiel, und das müssen wir korrigieren – unabhängig davon, wo wir am Ende in der Tabelle stehen.“

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Genau dieser Durchhänger wurde den Eisbären im zweiten Drittel zum Verhängnis. Innerhalb von nur fünfeinhalb Minuten kassierten die Berliner drei Gegentore, die letztlich den Ausschlag für die Niederlage gaben. „Wir waren viel zu passiv und haben ihnen viel zu viel Zeit und Raum gelassen“, kritisierte Aubin die defensive Schwächephase seines Teams.

Lektion für die verbleibende Saison

Der Trainer bezeichnete die Niederlage als wichtige „Lektion, aus der wir lernen müssen“. Doch die mangelnde Konstanz ist kein neues Phänomen, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Spielzeit. Zusammen mit den immensen Verletzungsproblemen, die den Kader der Eisbären belasten, trägt diese Unbeständigkeit maßgeblich zur aktuellen Tabellensituation bei.

Die Berliner stehen nun vor der Herausforderung, aus dieser negativen Entwicklung auszubrechen. In den kommenden Tagen haben sie gleich zwei weitere Chancen, in eigener Halle für eine positive Wende zu sorgen:

  • Am Freitag empfangen die Eisbären die Iserlohn Roosters in der Arena am Ostbahnhof
  • Am Sonntag folgt das richtungsweisende Duell gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven

Besonders das Spiel gegen Bremerhaven verspricht Spannung, da die Pinguins aktuell genau jenen sechsten Tabellenplatz belegen, um den die Eisbären kämpfen. Dieses direkte Duell könnte entscheidend sein für die Frage, ob Berlin den direkten Einzug ins Playoff-Viertelfinale schafft oder den Umweg über die Pre-Playoffs nehmen muss.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Eisbären aus den alten Fehlern lernen können und endlich die nötige Konstanz über sechzig Spielminuten finden. Die Zeit für Korrekturen wird knapp, denn die Hauptrunde der DEL neigt sich ihrem Ende entgegen.

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