Die Eisbären Berlin haben im zweiten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen weiteren deutlichen Sieg eingefahren. Mit 5:1 besiegten sie die Adler Mannheim und festigen damit ihre Position auf dem Weg zum dritten Meistertitel in Folge. Nach dem klaren 7:3 im Auftaktspiel der Best-of-Seven-Serie präsentierte sich der Titelverteidiger erneut in beeindruckender Form.
Pföderl sieht keinen Grund für Kritik
Angreifer Leonhard Pföderl zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden mit der Leistung des Teams. „Durch die Bank hat jeder wieder ein hervorragendes Spiel gemacht“, lobte er am Sonntag. Der 32-Jährige sieht keine Notwendigkeit für größere Anpassungen vor dem dritten Duell am Dienstag in Mannheim (19.30 Uhr, live bei Magentasport). „Ich denke, wir brauchen jetzt nicht viel zu ändern. Mit den beiden Siegen haben wir einen Haufen Energie und Selbstvertrauen getankt. Wir müssen einfach wieder schauen, dass wir kühlen Kopf bewahren und die Chancenverwertung weiterhin so gut bleibt.“
Persönlicher Meilenstein für Pföderl
Für Pföderl selbst war der Abend ein besonderer: Mit seinen zwei Treffern erhöhte er seine Playoff-Torausbeute auf insgesamt 50 und baute damit seine Bestmarke als Rekordtorschütze der DEL aus. Doch der Erfolg des Teams steht für ihn im Vordergrund. „Das juckt mich jetzt momentan noch nicht so sehr. Erst einmal brauchen wir zwei Siege mehr, und dann kann man das alles ein bisschen genießen“, erklärte der Flügelstürmer.
Erfahrung als Trumpf
Torhüter Jonas Stettmer führte die bisherige Dominanz der personell geschwächten Berliner auf die Erfahrung aus den vergangenen Erfolgen zurück. „Sehr viele von unseren Jungs haben schon eine Meisterschaft oder auch mehrere gewonnen. Die wissen genau, wie es läuft“, sagte er bei Magentaport. „Es ist einerseits Erfahrung und andererseits unfassbar harte Arbeit, die uns aktuell auszeichnet. Wir können aktuell wirklich stolz auf uns sein, dürfen aber natürlich auch niemals nachlassen.“
Ausblick auf das dritte Finalspiel
Die Eisbären reisen mit breiter Brust nach Mannheim, wo sie am Dienstag den nächsten Schritt in Richtung Titel-Hattrick machen wollen. Mit zwei weiteren Siegen wäre die Serie vorzeitig entschieden. Die Mannschaft zeigt sich fokussiert und entschlossen, den Schwung aus den ersten beiden Partien mitzunehmen.



