Eisbären Berlin nach Playoff-Pleite: Ronning kritisiert selbstverschuldetes Debakel
Eisbären Berlin: Ronning kritisiert Playoff-Debakel als selbstgemacht

Eisbären Berlin nach enttäuschendem Playoff-Start in der Krise

Die Eisbären Berlin haben den Beginn der Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga mit einer deutlichen Niederlage gestartet und stehen nun unter erheblichem Druck. Beim 1:5 bei den Straubing Tigers zeigten sich die Hauptstädter vor allem in der Anfangsphase überfordert und müssen bis zum zweiten Spiel am Freitag dringend Lösungen finden.

Katastrophaler Start mit drei Gegentoren in zwei Minuten

Bereits nach nicht einmal 120 Spielsekunden lagen die Berliner mit 0:3 im Rückstand – ein Debakel, das die gesamte Partie prägte. „Wir haben uns selbst ein Loch gegraben“, analysierte Angreifer Ty Ronning bei Magentasport deutlich. „Da hätten wir rauskommen müssen, aber das konnten wir leider nicht.“ Auch Trainer Serge Aubin zeigte sich enttäuscht von der schwachen Anfangsleistung seiner Mannschaft.

Der Titelverteidiger konnte sich im weiteren Spielverlauf zwar etwas steigern, doch die Straubinger erwiesen sich über weite Strecken als das zielstrebiger und präziser agierende Team. Besonders beunruhigend für die Eisbären: Weder in der Defensive noch im Angriff konnten sie an ihre starken Leistungen aus der Endphase der Hauptrunde anknüpfen.

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Analyse und Lerneffekte bis zum zweiten Spiel gefordert

Bis zur zweiten Begegnung der Best-of-seven-Serie, die am Freitag in der Hauptstadt stattfindet (19.30 Uhr, live bei Magentasport), müssen die Berliner dringend ihre Probleme beheben. Verteidiger Eric Mik forderte eine gründliche Aufarbeitung: „Wir müssen das Spiel natürlich analysieren und unsere Schlüsse daraus ziehen.“ Die große Playoff-Erfahrung der Eisbären könnte dabei ein entscheidender Vorteil sein.

Vor zwei Jahren hatten die Berliner ein ähnliches Szenario erlebt: Nach einer 1:7-Niederlage im ersten Viertelfinalspiel gegen Mannheim gewannen sie die Serie dennoch mit 4:1 und holten am Ende den Titel. Diese Erfahrung gibt Hoffnung, wie Mik betonte: „Es ist das Gute, dass es eine Best-of-seven-Serie ist und nicht nur ein Spiel.“ Für das Weiterkommen benötigen die Eisbären vier Siege.

Steigerungsbedarf in allen Bereichen

Die Niederlage in Straubing hat deutlich gemacht, dass bei den Eisbären Berlin erheblicher Steigerungsbedarf besteht. Die Mannschaft muss nicht nur technisch und taktisch nachlegen, sondern auch mental stärker in die Spiele gehen. Der frühe Rückstand setzte die Berliner unter Druck, von dem sie sich nicht mehr erholen konnten.

Trainer Aubin wird in den kommenden Tagen intensiv mit seinem Team arbeiten müssen, um die richtigen Anpassungen vorzunehmen. Die Playoff-Erfahrung der vergangenen Jahre könnte dabei helfen, doch zunächst müssen die Eisbären beweisen, dass sie aus den Fehlern der ersten Partie lernen können.

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