Die Eisbären Berlin setzen nach der erfolgreichen Titelverteidigung in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) ein Zeichen des Umbruchs. Der Meister trennt sich nach zwölf Jahren von Stürmer Marcel Noebels. Der Klub bestätigte den Abschied des Olympia-Zweiten von 2018 am Freitag.
Dank an Noebels
Sportdirektor Stéphane Richer würdigte die Verdienste des 34-Jährigen: „Marcel war ein wertvoller Spieler für uns. Wir danken ihm für seine erfolgreiche Zeit bei den Eisbären. Er hat sich sehr verdient um unseren Klub gemacht und viel für die Eisbären getan.“ Noebels spielte seit 2014 für die Berliner und gewann mit dem Hauptstadtklub fünfmal die deutsche Meisterschaft. In 635 DEL-Partien für Berlin erzielte der Linksschütze 168 Tore und bereitete 354 Treffer vor – insgesamt 522 Scorerpunkte.
Noebels: „Tolle Zeit“
Der Stürmer selbst zeigte sich kurz nach dem erneuten Titelgewinn emotional: „Ich hatte eine tolle Zeit in Berlin und bin stolz, so lange für die Eisbären gespielt zu haben. Einen besseren Abschied hätte ich mir nicht vorstellen können.“
Weitere Personalentscheidungen
Während Noebels gehen muss, bleiben die Stürmer Lean Bergmann und Patrick Khodorenko dem Verein erhalten. Yannick Veilleux und Liam Kirk verlängerten ihre Verträge um jeweils zwei Jahre. Eric Miks und Eric Hördler unterschrieben neue Arbeitspapiere bis 2029.
Nationaltorhüter Jonas Stettmer, der als bester Spieler der Finalserie ausgezeichnet wurde, kehrt voraussichtlich zum ERC Ingolstadt zurück. Auch Jake Hildebrand, Les Lancaster, Norwin Panocha, Jean-Sébastien Dea, Blaine Byron und Lennard Nieleck verlassen die Eisbären.



