Eisbären Berlin verlieren wichtiges Duell gegen Bremerhaven mit 1:3
Der Titelverteidiger Eisbären Berlin hat im Rennen um die direkte Qualifikation für das Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) einen empfindlichen Rückschlag erlitten. In einem hochkarätigen Duell unterlag das Team von Coach Serge Aubin am Sonntagnachmittag den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 1:3 (1:2, 0:1, 0:0) vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof.
Direkter Konkurrent setzt sich durch
Die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten um Platz sechs in der DEL-Tabelle bedeutet für die Hauptstädter einen herben Dämpfer. Die Eisbären stehen weiterhin auf dem siebten Rang und haben nun vier Punkte Rückstand auf die Norddeutschen aus Bremerhaven. Die fehlende Effektivität in den Torchancen wurde zum entscheidenden Faktor in dieser Partie.
Nach einer emotionalen Bannerzeremonie für den früheren Eisbären-Profi Florian Busch, der sieben Meistertitel mit dem Club gewonnen hatte, sorgte Nino Kinder bereits in der 2. Minute für die frühe Führung der Gäste. Die Berliner konnten danach mehrere gute Torchancen nicht verwerten, während CJ Smith für Bremerhaven in der 13. Minute den Vorsprung ausbaute. Leonhard Pföderl gelang zwar in der 15. Minute der Anschlusstreffer, doch das reichte nicht aus.
Starker Goalie und effiziente Gäste entscheiden das Spiel
Im zweiten Drittel bestimmten zwar die Eisbären das Spielgeschehen, scheiterten aber immer wieder am herausragenden Bremerhavener Goalie Kristers Gudlevskis. Die Gäste zeigten sich dagegen deutlich effizienter und bauten ihren Vorsprung durch einen Überzahltreffer von Miha Verlič in der 34. Minute aus.
Im Schlussabschnitt blieben die Berliner zwar bemüht, fanden aber nicht mehr den Weg zum Tor. Die effizienten Norddeutschen gingen am Ende verdient als 3:1-Sieger vom Eis. Für die Eisbären bedeutet diese Niederlage, dass sie im Kampf um die direkte Viertelfinal-Qualifikation nun unter erhöhtem Druck stehen und in den verbleibenden Spielen dringend Punkte sammeln müssen.



