Eisbären Berlin erleiden dritte Niederlage in Folge in der DEL
Die Eisbären Berlin haben im ersten Spiel nach der Olympia-Pause der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine weitere Niederlage hinnehmen müssen. Der deutsche Meister unterlag den Straubing Tigers mit 2:3 (1:0, 1:3, 0:0) und verlor damit das dritte Ligaspiel in Folge. Tore von Ty Ronning und Andreas Eder reichten den Hauptstädtern nicht, um die insgesamt verdiente Heimniederlage abzuwenden.
Schwächephase im zweiten Drittel kostet den Sieg
Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof begannen die Gäste zielstrebiger und hatten in der Anfangsphase einige gute Chancen. Die Hausherren steigerten sich allerdings zunehmend und konnten ihre erste Überzahlsituation nutzen: Ronning traf in der 14. Minute.
Im zweiten Drittel verloren die Berliner aber zeitweise völlig ihre Linie. So konnte Marcel Brandt für die Straubinger ausgleichen (25.) und wenig später im Powerplay den Führungstreffer der Niederbayern erzielen (27.). Ryan Merkley baute den Vorsprung der Gäste nach einem Konter aus (31.), ehe Eder die Eisbären wieder heranbrachte (37.).
Vergebliche Bemühungen im Schlussabschnitt
Die Hausherren blieben im Schlussabschnitt bemüht. Gegen die konzentriert verteidigenden Straubinger leisteten sie sich aber zu viele Ungenauigkeiten, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Torhüter Jonas Stettmer kassierte mit den Eisbären eine Heimniederlage, die die Serie negativer Ergebnisse fortsetzt.
Die Niederlage markiert einen Rückschlag für die Eisbären Berlin in der aktuellen DEL-Saison. Die Mannschaft muss nun dringend ihre Form finden, um in der Liga wieder Anschluss zu gewinnen. Die Straubing Tigers hingegen konnten mit diesem Sieg ihre Position im Tabellenmittelfeld festigen.



