Play-off-Desaster: Eisbären erleiden klatschende Niederlage in Straubing
Eisbären-Desaster: 1:5-Niederlage in Straubing zum Play-off-Auftakt

Play-off-Desaster für Titelverteidiger Eisbären Berlin

Völlig verkorkster Play-off-Auftakt für die Eisbären Berlin. Im ersten Viertelfinalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unterlagen die Hauptstädter bei den Straubing Tigers mit einem deutlichen 1:5. Die Serie wird im Modus best of seven ausgetragen, was den Berlinern noch sechs mögliche Chancen zur Rehabilitation lässt.

Chaotischer Start und frühes Debakel

Das ganze Unheil begann für die Eisbären bereits vor dem eigentlichen Spiel. Da das Team im etwa vierzig Kilometer entfernten Deggendorf übernachtete, musste es per Bus zum Spielort in Straubing anreisen. Dabei gerieten die Berliner in einen dichten Stau und trafen mit Verspätung im Stadion am Pulverturm ein.

Diese unglücklichen Vorzeichen setzten sich auf dem Eis fort. Der Titelverteidiger aus der Hauptstadt verpennte die komplette Anfangsphase der Partie. Bereits nach 117 Sekunden stand es 0:3 für die Straubing Tigers. Verteidiger Jonas Müller (30) analysierte bei MagentaSport nüchtern: „Straubing war bereit, wir nicht.“

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Eindeutige Überlegenheit der Tigers

Die Eisbären zeigten sich in allen Belangen unterlegen – in Schnelligkeit, Zweikämpfen und Effizienz. Über weite Strecken dominierte ausschließlich das Team aus Straubing das Spielgeschehen. Einzig Stürmer Ty Ronning zeigte sich wach und sorgte für die wenige Torgefahr der Berliner. Von den anderen Leistungsträgern war dagegen kaum etwas zu sehen.

Mit 0:4 ging es in das Schlussdrittel, was bereits eine Vorentscheidung darstellte. Nach dem 0:5 gelang Mannschaftskapitän Kai Wissmann zumindest noch der Ehrentreffer für Berlin. Das erste Play-off-Spiel war für die Eisbären damit gelaufen und endete mit einer großen Blamage.

Reaktionen und Ausblick

Ty Ronning kommentierte die Niederlage bei MagentaSport selbstkritisch: „Wir haben denen das erste Spiel ein bisschen geschenkt.“ Zum Glück für die Berliner handelt es sich nur um ein Spiel in der Serie. Bereits am Freitag (19.30 Uhr, MagentaSport live) können sich die Eisbären in der heimischen Uber Arena für diese Klatsche rehabilitieren.

In einem weiteren Viertelfinalspiel der DEL siegte Ingolstadt in München mit 6:5. Die Hausherren zeigten dabei allerdings eine bemerkenswerte Moral und kämpften bis zum Schluss.

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