Eisbären Berlin starten mit Playoff-Mentalität in den DEL-Endspurt
Nach der vierwöchigen Olympia-Unterbrechung der Deutschen Eishockey Liga (DEL) beginnt für die Eisbären Berlin der entscheidende Endspurt der Hauptrunde. Der amtierende Meister empfängt am Mittwochabend die Straubing Tigers in der Arena am Ostbahnhof und muss in den verbleibenden acht Spielen um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale kämpfen.
Trainer Aubin fordert Siegesmentalität
Cheftrainer Serge Aubin betonte die Brisanz der kommenden Aufgaben: „Wir versuchen von nun an, jedes mögliche Spiel zu gewinnen. Diese Playoff-Mentalität beginnt morgen“, erklärte er am Dienstag. Der Titelverteidiger befindet sich in einer schwierigen Situation, nachdem die bisherige Saison von Verletzungssorgen geprägt war und die Leistungen durchwachsen blieben.
Um den sechsten Tabellenplatz zu erreichen, müssen die Berliner die Fischtown Pinguins Bremerhaven überholen, die derzeit mit drei Punkten Vorsprung vorne liegen. „Das ist eine wichtige Phase“, unterstrich Aubin. „Wir haben einen großen Schritt vor uns, und den wollen wir machen.“
Nationalspieler müssen Olympia-Aus verarbeiten
Für die vier Berliner Nationalspieler Kai Wissmann, Jonas Müller, Frederik Tiffels und Korbinian Geibel gilt es nun, das Viertelfinal-Aus beim olympischen Turnier in Mailand schnell abzuhaken. „Das war eine super Erfahrung, auch wenn wir es sportlich teilweise natürlich als Team nicht so geschafft haben, das aufs Eis zu bringen, was wir uns vorgestellt hatten“, sagte Wissmann.
Nun konzentrieren sich die Spieler voll auf die DEL-Aufgaben: „Es geht darum, sich in den verbleibenden Hauptrundenspielen ein gutes Gefühl zu holen, sodass wir in den Playoffs dann sehr selbstbewusst auftreten können“, betonte der Verteidiger. Die Eisbären müssen in den kommenden Wochen zeigen, dass sie trotz der enttäuschenden Saisonbilanz die nötige Stärke für die entscheidende Phase besitzen.



