Verletzungspech bei Eisbären Berlin: Saison-Aus für Meister-Torwart Hildebrand
Das Verletzungsdrama bei den Eisbären Berlin nimmt kein Ende. Nachdem bereits mehrere Schlüsselspieler verletzungsbedingt ausfallen, trifft es nun auch Stammtorwart Jake Hildebrand. Der 32-jährige Schlussmann zog sich im vierten Spiel der Halbfinalserie gegen die Kölner Haie eine schwere Beinverletzung zu und musste die Partie vorzeitig beenden.
Untersuchungen bestätigen schlimmste Befürchtungen
Nach umfangreichen medizinischen Untersuchungen steht nun fest: Jake Hildebrand wird in der laufenden Spielzeit nicht mehr zum Einsatz kommen. Damit müssen die Eisbären die entscheidenden Playoff-Spiele ohne ihren erfahrenen Torhüter bestreiten. Sportchef Stephane Richer zeigte sich bestürzt: „Sowas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht erlebt.“ Die Verletzungsserie bei den Berlinern erreicht damit einen neuen traurigen Höhepunkt.
Fünfter Spieler fällt langfristig aus
Hildebrand ist bereits der fünfte Eisbären-Spieler, der verletzungsbedingt für den Rest der Saison ausfällt. Neben dem Torwart müssen die Berliner auch auf Lean Bergmann, Korbinian Geibel, Blaine Byron und Patrick Khodorenko verzichten. Diese personelle Misere stellt das Team vor enorme sportliche Herausforderungen in den entscheidenden Playoff-Spielen.
Wechsel nach Mannheim steht bevor
Nicht nur für diese Saison, sondern auch langfristig werden die Eisbären auf Jake Hildebrand verzichten müssen. Wie Informationen bestätigen, wird der Torhüter in der kommenden Spielzeit zum DEL-Finalisten Mannheim wechseln. Interessant dabei: Hildebrand soll angeblich einen deutschen Pass erhalten und gemeinsam mit Maximilian Franzreb das Torhüter-Duo der Adler bilden.
Personelle Umwälzungen im Torhüterbereich
Die Eisbären bereiten sich bereits auf die nächste Saison vor und haben personelle Weichen gestellt. Neben Hildebrands Abgang wird auch Torwart Jonas Stettmer Berlin verlassen und nach Ingolstadt wechseln. Als Nachfolger haben die Berliner bereits Jonas Neffin von den Regensburg River Rats verpflichtet. Zudem soll der Kanadier Oliver Rodrigue, Sohn des früheren Eisbären-Torwarttrainers Sylvain Rodrigue, kommende Saison zwischen den Pfosten stehen.
Diese umfangreichen Veränderungen im Torhüterbereich zeigen, dass die Eisbären trotz der aktuellen Verletzungsmisere bereits intensiv an der Zukunft des Teams arbeiten. Die kommenden Playoff-Spiele werden jedoch zunächst mit den verbliebenen Kräften bestritten werden müssen.



