Eisbären Berlin reagieren mit Härte auf Gewaltvorfall
Der Angriff von vermummten Rowdies auf einen Kölner Fanbus nach dem dritten Spiel der Halbfinalserie zwischen den Eisbären Berlin und den Kölner Haien hat in der gesamten deutschen Eishockey-Szene für Aufsehen gesorgt. Der Berliner Klub, der regelmäßig vor ausverkaufter Uber Arena spielt und über eine der treuesten Fangemeinden der Liga verfügt, hat nun konsequent auf die Vorfälle reagiert.
Identifizierung und Sanktionen der Täter
Durch die Ermittlungen der Berliner Polizei konnten bislang achtzehn Tatverdächtige identifiziert werden. Der Klub der Penny DEL macht von seinem Hausrecht Gebrauch und erteilt den eindeutig identifizierten Personen örtliche Betretungsverbote für alle Veranstaltungen der Eisbären. Diese Verbote gelten bis zum 31. Dezember 2028 und umfassen:
- Die Uber Arena
- Die Uber Eats Music Hall
- Den Uber Platz
- Das Sportforum Hohenschönhausen
Die betroffenen Personen waren bereits beim fünften Halbfinalspiel am vergangenen Freitag nicht mehr in der Uber Arena zugelassen. Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort, und die Eisbären werden die Behörden weiterhin vollumfänglich unterstützen.
Bundesweite Konsequenzen und Entschuldigung
Zusätzlich zu den lokalen Maßnahmen werden durch die Penny DEL nach Anzeige der Eisbären Berlin bundesweite Stadionverbote ausgesprochen. Der amtierende Deutsche Meister hatte sich nach den Vorfällen umgehend öffentlich bei den Kölnern entschuldigt und betont, dass Gewalt im Sport keinen Platz hat. Dieser Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit strenger Sicherheitsmaßnahmen im Profisport.



