Eisbären Berlin erleiden klare Niederlage im ersten DEL-Viertelfinale gegen Straubing
Die Eisbären Berlin sind mit einer enttäuschenden Auftaktniederlage in die Playoff-Viertelfinalserie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Der amtierende Titelverteidiger musste sich im ersten Spiel der Best-of-seven-Serie bei den Straubing Tigers mit einem deutlichen 1:5 (0:3, 0:1, 1:1) geschlagen geben. Vor 5.635 Zuschauern im komplett ausverkauften Eisstadion am Pulverturm zeigten sich die Berliner in allen Spielbereichen klar unterlegen.
Fataler Start und früher Rückstand
Der Beginn des Spiels verlief für die Eisbären katastrophal. Bereits nach knapp zwei Spielminuten lagen die Gäste mit einem 0:3-Rückstand im Rückstand. Die furios aufspielenden Straubinger erzielten in schneller Folge Tore durch Tim Fleischer, Tyler Madden und Tim Brunnhuber. Dieser frühe Schock setzte den Berlinern sichtlich zu, die Schwierigkeiten hatten, ins Spiel zu finden.
Obwohl sich die Eisbären nach dem frühen Dreifachschlag etwas besser organisierten, blieben die engagierten und zielstrebigen Hausherren das deutlich gefährlichere Team. Die Berliner kamen nur selten zu klaren Torchancen und zeigten sich sowohl in der Offensive als auch in der Defensivarbeit über weite Strecken des Spiels überfordert.
Straubing dominiert das Spielgeschehen
Kurz nach der ersten Pause verschärften die Straubing Tigers die Situation für die Eisbären weiter. Danjo Leonhardt erzielte in der 23. Spielminute den vierten Treffer für die Niederbayern und baute die Führung auf 4:0 aus. Die Berliner bemühten sich zwar um eine Reaktion, fanden aber kaum Mittel gegen die konzentriert und diszipliniert verteidigenden Gastgeber.
Im letzten Drittel setzte Nicholas Halloran nach einem schnellen Konter den Schlusspunkt für die Straubinger. In der 42. Minute erhöhte er auf 5:0 und besiegelte damit die klare Niederlage der Hauptstädter. Lediglich einen späten Ehrentreffer konnten die Eisbären noch verbuchen, als Liam Kirk in Überzahl in der 55. Minute den einzigen Berliner Treffer erzielte.
Ernüchternde Bilanz für den Titelverteidiger
Die 1:5-Niederlage stellt für die Eisbären Berlin einen ernüchternden Start in die Playoffs dar. Als Titelverteidiger hatten sich die Berliner sicherlich mehr von ihrem ersten Viertelfinalspiel erhofft. Die Straubing Tigers hingegen präsentierten sich von Beginn an als überlegene Mannschaft und nutzten ihre Chancen effizient.
Die Serie zwischen den Eisbären Berlin und den Straubing Tigers wird im Best-of-seven-Modus ausgetragen, was den Berlinern noch die Möglichkeit gibt, das Blatt zu wenden. Allerdings müssen die Hauptstädter dringend aus den Fehlern des ersten Spiels lernen und ihre Leistung in den kommenden Begegnungen deutlich steigern, um noch eine Chance auf den Einzug ins Halbfinale zu haben.
Die nächste Gelegenheit zur Revanche erhalten die Eisbären bereits im zweiten Spiel der Serie, bei dem sie erneut in Straubing antreten müssen. Die Berliner müssen dringend ihre Defensivarbeit verbessern und in der Offensive mehr Druck aufbauen, um gegen die stark aufspielenden Tigers bestehen zu können.



