Eishockey-Fan nach 16 Jahren Flucht bei Olympia-Besuch in Mailand festgenommen
Eishockey-Fan nach 16 Jahren Flucht bei Olympia festgenommen

Olympia-Besuch endet im Gefängnis: Eishockey-Fan nach 16 Jahren Flucht festgenommen

Ein 44-jähriger slowakischer Staatsbürger wollte eigentlich nur seine Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand anfeuern. Stattdessen landete er hinter Gittern. Die Carabinieri-Polizei nahm den Mann am Mittwochabend fest, als er in seinem Hotel einchecken wollte.

Alarm im System: Haftbefehl aus dem Jahr 2010

Sein Name löste im Hotel-System sofort einen Alarm aus. Grund dafür war ein seit 16 Jahren bestehender Haftbefehl gegen den Slowaken. Das Bozner Landgericht hatte ihn im Jahr 2010 wegen mehrerer Ladendiebstähle zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten und sieben Tagen verurteilt.

Trotz seiner Eintragung auf internationalen Fahndungslisten reiste der Mann nach Italien, um das slowakische Eishockey-Team zu unterstützen. Diese Entscheidung sollte sich als schwerwiegender Fehler erweisen.

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Festnahme und Inhaftierung in Mailand

Die Polizei reagierte umgehend auf den Alarm und nahm den 44-Jährigen in Gewahrsam. Anschließend wurde er in das Gefängnis San Vittore im Zentrum Mailands gebracht, wo er nun seine ausstehende Strafe absitzen muss.

Während der Fan seine Freiheit verlor, erlebte sein Team einen erfolgreichen Tag: Die slowakische Eishockey-Nationalmannschaft gewann ihr Auftaktspiel bei den Olympischen Winterspielen mit 4:1 gegen Finnland.

Die italienischen Behörden betonten in einer offiziellen Mitteilung, dass der Mann trotz der langjährigen Flucht nun seiner Strafe nicht mehr entkommen könne. Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie internationale Fahndungssysteme auch bei Großveranstaltungen wie den Olympischen Spielen effektiv greifen.

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