Eishockey-Frauen bei Olympia ausgeschieden: Nur Playboy-Model Feldmeier trifft gegen Kanada
Das Minimalziel war erreicht, doch dann kam der übermächtige Gegner! Deutschlands Eishockey-Frauen sind bei den Olympischen Spielen in Mailand aus dem Turnier ausgeschieden. Im Viertelfinale unterlagen sie erwartungsgemäß gegen den Mitfavoriten Kanada mit 1:5 (0:2, 0:1, 1:2). Lediglich das Playboy-Model Franziska Feldmeier (27) erzielte den Ehrentreffer für die deutsche Mannschaft – aus heimischer Sicht leider zu wenig und viel zu spät.
Frühes Tor zerstört deutsche Hoffnungen
Bereits nach zwei Spielminuten machte Brianne Jenner (34) das 1:0 für die Ahornblätter und läutete damit das Ende der deutschen Halbfinalträume ein. Um dem Goldfavoriten Kanada aus dem Weg zu gehen, hätte das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod (54) in der Vorrunde mehr als die erreichten acht Punkte sammeln müssen. Dann wäre ein Kontrahent gekommen, gegen den die deutschen Frauen realistische Chancen gehabt hätten.
So aber wurde die Aufgabe nahezu unlösbar. Trotz des frühen Rückschlags zerfiel das DEB-Team nicht, sondern zeigte sich diszipliniert und kämpferisch. Kurioserweise hatten die deutschen Spielerinnen ausgerechnet in Unterzahl zwei riesige Torchancen, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Stattdessen vergrößerte Claire Thompson (28) nach einem Fehler von Torfrau Sandra Abstreiter (27) in der 17. Minute die kanadische Führung auf 2:0.
Tapferer Kampf trotz deutlicher Überlegenheit der Gegnerinnen
Obwohl niemand mehr an ein Comeback der deutschen Mannschaft glaubte, schlugen sich die Eis-Ladies weiterhin wacker. Die Überlegenheit der Nordamerikanerinnen war zwar deutlich spürbar, doch Deutschland ging nicht unter. Nach dem zweiten Drittel standen lediglich 6:27 Torschüsse in der Statistik, dennoch kam nur ein weiterer Gegentreffer hinzu. Sarah Fillier (25) überwand Abstreiter in der 38. Minute zum 3:0.
Abgesehen von ihren beiden Fehlern bei den Gegentreffern zwei und drei zeigte die Torfrau von Victoire de Montreal ansonsten eine starke Leistung. Gleich zu Beginn des dritten Drittels war Abstreiter jedoch erneut chancenlos, als Blayre Turnbull (32) das 4:0 nachlegte.
Feldmeier erzielt deutschen Ehrentreffer in Unterzahl
Dann folgte der Höhepunkt des Tages aus deutscher Eishockey-Perspektive! Als Emily Nix (28) auf der Strafbank saß, bewies das DEB-Team erneut, dass es in Unterzahl teilweise besser agierte als bei personellem Gleichstand. Playboy-Model Franziska Feldmeier schnappte sich den Puck und verwandelte einen Konter zum 1:4 – ihr einziges Tor im gesamten Olympiaturnier.
Am Ende standen 11:41 Torschüsse in der Statistik. Marie-Philip Poulin (34) legte in der 56. Minute noch das 5:1 nach, bevor Olympia für die tapferen deutschen Frauen endgültig vorbei war. Der nächste Anlauf für das Team erfolgt 2030 in den französischen Alpen.
Insgesamt zeigte die deutsche Mannschaft trotz der deutlichen Niederlage charakterlichen Kampfgeist und ließ sich nicht unterkriegen. Die Erfahrung gegen eine Weltklassemannschaft wie Kanada wird den Spielerinnen sicherlich für zukünftige Turniere zugutekommen.



