Güstrower Eishockey-Team „Torros“ peilt historischen sechsten Titel in Folge an
Güstrower „Torros“ träumen vom sechsten Meistertitel

Güstrower „Torros“ wollen Eishockey-Geschichte schreiben

Die Güstrower „Torros“ stehen kurz davor, einen historischen Rekord in der Eishockey-Hobby-Liga 1 Mecklenburg-Vorpommern aufzustellen. Am 8. März um 12.40 Uhr bestreiten sie in der Eishalle Malchow das Finale gegen den REV Insel Usedom und kämpfen um ihren sechsten Meistertitel in Folge – eine Leistung, die in dieser Liga noch keinem Team gelungen ist.

Spannende Ausgangslage vor dem Endspiel

Die Vorzeichen für das Finale versprechen ein packendes Duell. Die „Torros“ gehen als Tabellenerster mit 18 Punkten in das entscheidende Spiel, während die Usedomer nur einen Punkt weniger aufweisen. In den direkten Vorrundenduellen gab es ein ausgeglichenes Bild: Die Güstrower siegten im ersten Aufeinandertreffen mit 6:4, während die Insulaner im heimischen Eisstadion in Heringsdorf mit 2:1 die Oberhand behielten.

„Keine Frage, dass wir den Willen haben, den Titel wieder zu holen“, betont „Torros“-Kapitän Christian „Scholle“ Schulz. „Der sechste Triumph in Serie wäre das halbe Dutzend und ein echtes Ausrufezeichen in unserer Liga.“ Schulz relativiert die Niederlage in Heringsdorf mit personellen Engpässen: „Wir traten dort stark ersatzgeschwächt an, während die Usedomer mit drei kompletten Sturmreihen aufliefen.“

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Souveräne Finalqualifikation mit dramatischen Momenten

Den endgültigen Finaleinzug sicherten sich die Güstrower am letzten Vorrundenspieltag am 27. Februar mit zwei wichtigen Siegen. Gegen das Blizzards „Farmteam“ Neubrandenburg setzten sie sich mit 4:3 durch, wobei Markus Freye den entscheidenden Treffer erst drei Sekunden vor Spielschluss erzielte. Im zweiten Spiel besiegten sie die „Hotwheels“ Rostock mit 5:2.

Zu den Torschützen gehörten neben Freye, der in beiden Partien zweimal traf, auch Bruce Johnston, Kevin Kiera und Christian Schultz. Johnston, ein Urgestein der Mannschaft, zeigte dabei erneut seine Klasse und gehörte zu den Leistungsträgern.

Mannschaftliche Geschlossenheit als Erfolgsrezept

Vor dem alles entscheidenden Finale setzt Kapitän Schulz vor allem auf den Teamgeist: „Die mannschaftliche Geschlossenheit ist unser Fundament.“ Diese Einheit soll den Güstrowern helfen, am 8. März Geschichte zu schreiben und den begehrten Pokal erneut nach Hause zu holen.

Umfangreiches Programm am Finaltag

Der Finaltag bietet ein umfangreiches Programm mit mehreren Begegnungen:

  • Um 8 Uhr beginnt das Spiel um Platz 4 in der EHL 2 zwischen „Der Krönung“ Malchow und den Baltic „Fennecs“ Rostock
  • Um 9.10 Uhr folgt das Spiel um Platz 3 in der EHL 1 zwischen den Müritz „Wikingern“ und den „Hotwheels“ Rostock
  • Um 10.20 Uhr treten in der EHL 2 die Plauer „Pinguine“ gegen das Blizzards „Futureteam“ Neubrandenburg an
  • Um 11.30 Uhr entscheidet sich, wer in der EHL 1 bleibt: Die Warsow „Igelz“ (Erster EHL 2) spielen gegen das Blizzards „Farmteam“ Neubrandenburg (Letzter EHL 1)

In der EHL 2, die es in dieser Saison erstmals mit zehn Teams gibt, sicherten sich die Warsow „Igelz“ überlegen den ersten Platz, mussten aber am letzten Spieltag gegen „Die Krönung“ Malchow mit 2:4 ihre einzige Niederlage hinnehmen.

Die Güstrower „Torros“ stehen nun vor ihrer größten Herausforderung dieser Saison. Sollte es ihnen gelingen, den REV Insel Usedom zu bezwingen, würden sie nicht nur den sechsten Titel in Folge gewinnen, sondern sich auch dauerhaft in den Annalen der Eishockey-Hobby-Liga Mecklenburg-Vorpommern verewigen.

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