NHL-Star JJ Peterka baut eigene Eishalle für deutschen Nachwuchs in Buchbach
JJ Peterka baut eigene Eishalle für Nachwuchs in Buchbach

NHL-Star JJ Peterka erfüllt sich Lebenstraum mit eigener Eishalle

Während JJ Peterka (24) mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Mailand um Medaillen kämpft, verfolgt der Stürmer der Utah Mammoth aus der NHL parallel ein ambitioniertes Projekt in seiner bayerischen Heimat. Der gebürtige Münchner baut sich seine eigene Eishalle und erfüllt sich damit einen lang gehegten Lebenstraum.

Von der Lagerhalle zur Eishalle: Das Projekt in Buchbach

Die künftige JJ-Peterka-Ice-Arena entsteht in Buchbach, etwa 40 Kilometer vor den Toren Münchens, auf demselben Gelände, auf dem auch seine Eltern wohnen. Statt einen komplett neuen Bau zu errichten, wandelt Peterka eine bestehende Lagerhalle um. „Sie ist etwa so groß wie ein Drittel einer Eisfläche“, erklärte der Profi-Sportler in Mailand vor dem ersten deutschen Spiel gegen Dänemark.

Das Besondere an der neuen Anlage: Sie wird ganzjährig betrieben und bietet damit auch im Sommer Eisflächen – eine echte Rarität in Deutschland. „Kinder sollen auch im Sommer die Möglichkeit haben, Eislaufen zu können. In Deutschland sind zu dieser Zeit nur schwer Eisflächen zu finden“, betont Peterka die Motivation hinter seinem Vorhaben.

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Echtes Eis statt Kunststoff: Die Vision des NHL-Stars

In der ARD-Dokumentation „Powerplay – das beste Eishockey-Team für Olympia“ schildert Vater Dennis die Entstehung der Idee: „Der JJ sagte: ‚Komm, lass uns eine Eishalle machen.‘ Und wir sagten dann: ‚Gut, machen wir.‘ Ich habe gesagt: ‚Da gibt’s dieses Kunst-Eis, das machen wir rein.‘ Das Erste, was von ihm kam, war: ‚Das Kunst-Eis kannst du vergissen. Ich will da echtes Eis drin haben.‘“

Die Ausstattung wird professionellen Standards entsprechen:

  • Flex-Banden für optimale Spieleigenschaften
  • Helle Beleuchtung für beste Trainingsbedingungen
  • Hartes, echtes Eis nach NHL-Qualität

Förderung des Nachwuchses als Hauptziel

Peterka sieht das Projekt nicht primär als privates Vergnügen, sondern als Beitrag zur Förderung des deutschen Eishockey-Nachwuchses. „Natürlich werde ich dort auch mit meinen Kumpels trainieren, aber das Hauptziel ist es, talentierten Spielern, die keinen Zugang zu einer Eisfläche haben, die Möglichkeit zum Training zu geben und an ihren Fähigkeiten zu arbeiten“, erklärt der 24-Jährige.

Der NHL-Star, der in fünf Jahren 32,4 Millionen Euro bei seinem Klub verdient und sich die Investition damit leisten kann, möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben: „Ich hoffe, es trägt dazu bei, die nächste Generation zu inspirieren. Es geht darum, den Kindern aus der Region die Möglichkeiten zu geben, die ich nicht immer hatte. Ich bin stolz darauf, etwas für künftige Generationen zu hinterlassen.“

Olympia als aktueller Fokus

Bevor Peterka sich vollständig seinem Hallenprojekt widmen kann, steht zunächst Olympia im Mittelpunkt. In Mailand trifft die deutsche Mannschaft auf die besten Spieler der Welt – mit Ausnahme der verbannten russischen Athleten. Nach den Spielen ruft sofort wieder die NHL, bevor im Frühsommer die Fertigstellung der Eishalle in Bayern ansteht.

„Wäre schon geil, hätte ich das früher gehabt“, sagt Peterka sehnsüchtig in der Dokumentation über seine zukünftige Trainingsstätte. Wenn alles nach Plan verläuft, wird der NHL-Star dort erstmals trainieren – sicherlich in Gesellschaft des ein oder anderen Nachwuchstalents aus der Region.

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