Kapitän Kilian Steinmann verlässt Rostock Piranhas nach fünf Jahren und kehrt nach Bayern zurück
Kapitän Steinmann verlässt Rostock Piranhas nach fünf Jahren

Abschied nach fünf Jahren: Kapitän Kilian Steinmann verlässt die Rostock Piranhas

In der Eishalle/Schillingallee in Rostock herrschten am letzten Spieltag der Saison große Emotionen. Kapitän Kilian Steinmann, der nach fünf Jahren bei den Rostock Piranhas in seine Heimat Bayern zurückkehrt, wurde vor über 1100 Zuschauern mit viel Applaus und reichlich Tränen verabschiedet. Das letzte Saisonspiel gegen die Icefighters Leipzig, das mit 3:4 nach Penaltyschießen endete, geriet dabei zur Nebensache.

Ein Kapitän mit Herz und Kampfgeist

Kilian Steinmann, der unter dem Spitznamen „Killer“ bekannt ist, kam mit 19 Jahren nach Rostock mit dem ursprünglichen Plan, nur eine Saison zu bleiben. „Dass es am Ende fünf Jahre geworden sind, macht mich unfassbar stolz. Rostock ist wirklich ein Teil von mir geworden“, sagte der 24-Jährige in seiner emotionalen Abschiedsrede. Insgesamt bestritt er 224 Spiele für die Piranhas, erzielte dabei 45 Tore und bereitete 80 weitere Treffer vor.

Seit August 2021 hat Steinmann nicht nur auf dem Eis seine Spuren hinterlassen, wo er als vorbildlicher Kämpfer galt, der sich für keinen Zweikampf zu schade war. Zudem engagierte er sich im Nachwuchs des Rostocker EC und brachte vielen Kindern den Eishockeysport näher. „Es macht mich stolz zu sehen, wie der Verein gewachsen ist, die Kids beim Training zu verfolgen und voll gut besuchte Heimspieltage zu sehen. Ich bin dankbar, dass ich meinen kleinen Teil dazu beitragen konnte“, so Steinmann weiter.

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Letztes Spiel mit emotionalem Höhepunkt

Die Partie gegen den Erzrivalen aus Leipzig war geprägt von der Verabschiedung Steinmanns und zweier weiterer Spieler: Verteidiger Nicolas Turnwald und Keeper Tim Bätge. Steinmann legte in diesem Spiel noch zweimal auf und bereitete die Treffer von Filip Stopinski zum 1:2 in der 11. Minute und von Nicolas Turnwald zum 2:3 in der 24. Minute vor. Topscorer Jesper Öhrvall schoss die Rostocker mit seinem 3:3 in Überzahl in die Verlängerung, wo es keine weiteren Tore gab. Im Penaltyschießen vergab Steinmann den letzten Versuch der Gastgeber, was das Saisonende für die Piranhas bedeutete, die die Playoffs bereits in den Spielen zuvor verpasst hatten.

Vereinsführung dankt für Engagement

REC-Vizepräsident Christian Trems zeigte sich dankbar für die Leistungen der ausscheidenden Spieler: „Es war schön, dass zum letzten Heimspiel noch einmal so viele Fans den Weg in die Halle gefunden haben. Damit war es auch ein schöner Rahmen für die Verabschiedung der drei Spieler. Wir werden jetzt die Saison analysieren und die Vorbereitungen für die kommende Saison starten“. Die Autoigramme der Piranhas waren nach dem Spiel begehrt, wobei Topscorer Jesper Öhrvall unter anderem Trikots signierte.

Die Rostock Piranhas stehen nun vor einer neuen Ära ohne ihren langjährigen Kapitän, der mit seinem Engagement und seiner Leidenschaft den Verein nachhaltig geprägt hat. Die Fans werden Kilian Steinmann und seine Mitstreiter in guter Erinnerung behalten, während der Verein die Planungen für die nächste Saison in der Eishockey-Oberliga Nord aufnimmt.

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