NHL-Restart: Deutsche Stars erleiden Niederlagen - Draisaitl bleibt blass
NHL-Restart: Deutsche Stars erleiden Niederlagen

Deutsche NHL-Stars nach Olympia ohne Erfolg

Für die deutschen Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl, Philipp Grubauer und J.J. Peterka begann der Restart in der National Hockey League nach den Olympischen Winterspielen in Mailand mit enttäuschenden Niederlagen. Besonders der Star der Edmonton Oilers, Leon Draisaitl, lieferte eine auffällig unauffällige Leistung und blieb in einem packenden Torfestival ohne Torbeteiligung.

Draisaitls Oilers verspielen Führung

Bei den Anaheim Ducks erlebten die Edmonton Oilers einen bitteren Rückschlag. In einem hochklassigen Spiel, das insgesamt elf Tore sah, führten die Kanadier nach zwei Dritteln noch mit 4:2. Im entscheidenden Schlussabschnitt drehten die Ducks jedoch auf und erzielten vier Treffer. Den Siegtreffer markierte Cutter Gauthier nur 84 Sekunden vor Schluss. Draisaitl, der in 20 Minuten Eiszeit lediglich drei Schüsse auf das Tor abgab, konnte den entscheidenden Querpass kurz vor dem eigenen Tor nicht abfangen. Für die Oilers ist es bereits die vierte Niederlage in Serie, dennoch halten sie weiterhin einen Playoff-Rang.

Historischer Meilenstein für Coach Quenneville

Während die Oilers trauerten, gab es für Anaheims Headcoach Joel Quenneville Grund zum Feiern. "Coach Q" sicherte sich seinen 1000. Sieg als NHL-Headcoach und knackte damit als erst zweiter Trainer nach der Legende Scotty Bowman diese magische Marke. Der erfahrene Kanadier gewann in seiner 30-jährigen Karriere mit fünf verschiedenen Franchises insgesamt 1.244 Spiele. Vor seinem Engagement bei den Ducks coachte Quenneville bereits bei den St. Louis Blues, Colorado Avalanche, Chicago Blackhawks und den Florida Panthers.

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Grubauer und Peterka ebenfalls chancenlos

Nationaltorhüter Philipp Grubauer musste derweil von der Ersatzbank aus zusehen, wie seine Seattle Kraken bei den Dallas Stars mit 1:4 unterlagen. Grubauer, der sich die Torhüterposition mit seinem US-amerikanischen Kollegen Joey Daccord teilt, saß die gesamten 60 Minuten auf der Bank und kam nicht zum Einsatz.

Ebenfalls leer ging J.J. Peterka aus. Sein Team, die Utah Mammoth, unterlag den Colorado Avalanche mit 2:4. Der deutsche Stürmer konnte in knapp 13 Minuten Eiszeit keine Torbeteiligung verzeichnen und blieb damit ebenso wie seine Landsleute ohne Punkte.

Die kleinen Durststrecken der deutschen NHL-Profis setzen sich somit auch nach der olympischen Pause fort. Während Draisaitl mit den Oilers weiter um die Playoff-Plätze kämpft, müssen Grubauer und Peterka in ihren Teams um mehr Einsatzzeit und bessere Ergebnisse ringen.

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