Olympia-Drama auf dem Eis: Schweizer Star Kevin Fiala meldet sich aus Krankenhaus
Der Schweizer Eishockey-Nationalspieler Kevin Fiala (29) hat sich nach seinem schweren Verletzungsdrama bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand erstmals bei seinen Fans gemeldet. Der Profi der Los Angeles Kings zeigt sich auf Instagram aus dem Krankenhausbett und bedankt sich für die zahlreichen Unterstützungsbekundungen.
Emotionale Botschaft des verletzten Olympia-Stars
Fiala postete ein Foto von sich im Krankenhaus mit den Worten: „Das ist nicht das Ende, das ich mir für meine ersten Olympischen Spiele vorgestellt hatte. Vielen Dank an alle für die Anteilnahme. Ich weiß eure Unterstützung wirklich zu schätzen. Viel Glück für mein Team Schweiz, holt euch den Sieg!“ Auf dem Bild ist deutlich sein dick verbundenes linkes Bein zu erkennen, während der Spieler eine Daumen-hoch-Geste macht und ein hauchzartes Lächeln zeigt.
Dramatischer Check führt zu schwerer Verletzung
Die Verletzung ereignete sich während des zweiten Vorrundenspiels der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft gegen Kanada (1:5) am Freitagabend. In der 58. Spielminute wurde Fiala von seinem kanadischen Gegenspieler Tom Wilson an der Bande gecheckt. Dabei fiel Wilson auf das Bein des Schweizers, der sofort zusammenbrach und nicht mehr aufstehen konnte.
Sofort eilten Betreuer aufs Eis, um den NHL-Star zu versorgen. Nach ersten Untersuchungen war klar, dass Fiala nicht weiterspielen konnte – er musste bäuchlings vom Eis getragen werden. Die anschließende Diagnose im Krankenhaus bestätigte die schlimmsten Befürchtungen: eine Fraktur des Unterschenkels.
Olympia-Aus und NHL-Saison vorzeitig beendet
Die Verletzung bedeutet nicht nur das vorzeitige Olympia-Aus für den Schweizer Offensivspieler, sondern auch das Ende seiner NHL-Saison 2025/26. Fiala wird damit sowohl die weiteren Spiele bei den Olympischen Winterspielen als auch den Rest der regulären NHL-Hauptrunde verpassen müssen.
Reaktionen der Mitspieler und Gegner
Tom Wilson, dessen Check die Verletzung verursachte, zeigte sich nach dem Spiel tief betroffen: „Es tut mir furchtbar leid. Ich sende ihm und seiner Familie meine besten Wünsche, ich bete für ihn. Man möchte nie, dass ein Spieler ausfällt, vor allem nicht bei so einem Turnier. Das ist bitter für das Land und die Mannschaft.“
Fialas Teamkollege Nico Hischier kommentierte den Vorfall mit den Worten: „Das sah nach einer unglücklichen Situation aus. Da sehe ich keine Absicht. Das ist Pech, das passiert. Man verhakt sich und dann fällt er und verdreht sich das Bein. Die Kanadier waren alle auf dem Eis und haben ihm mit den Schlägern Beifall geklopft. Solche Situationen sieht niemand gerne. Ich glaube, dass beide Seiten ihm nur das Beste wünschen.“
Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft muss nun ohne ihren offensivstarken Stürmer weiterkämpfen, während Fiala sich auf einen langwierigen Rehabilitationsprozess einstellen muss. Die Olympischen Spiele 2026 in Mailand werden für den 29-Jährigen trotz der schweren Enttäuschung unvergesslich bleiben – wenn auch aus schmerzlichen Gründen.



