Olympia-Star bittet Uni um Fristverlängerung: Professor reagiert mit Humor und Verständnis
Olympia-Star bittet Uni um Fristverlängerung

Olympia-Teilnahme führt zu besonderer Uni-Bitte

Die kanadische Eiskunstläuferin Madeline Schizas steht vor einer doppelten Herausforderung: Während sie sich auf ihre zweite Teilnahme an den Olympischen Winterspielen vorbereitet, musste sie auch eine akademische Deadline im Blick behalten. Aufgrund ihres Engagements bei den Wettkämpfen in Mailand und Cortina d'Ampezzo verpasste die 22-Jährige eine wichtige Abgabefrist an ihrer Universität.

Verständnisvolle Reaktion des Professors

Schizas wandte sich daher an ihren Soziologie-Professor mit der Bitte um eine Fristverlängerung. Die ursprüngliche Deadline wäre am Freitag abgelaufen, doch die Athletin bat aus triftigem Grund um einen Aufschub bis Sonntag. Die Universität veröffentlichte auf Instagram die außergewöhnliche Antwort des Dozenten, der innerhalb weniger Stunden reagierte.

„Hallo Madeline. Wow! Was für ein besonderer Moment. Ja, unter den gegebenen Umständen ist eine Verlängerung absolut in Ordnung“, schrieb der Professor in seiner Mail. Er riet der Sportlerin, sich zunächst voll auf ihre Olympia-Teilnahme zu konzentrieren und die Wochenreflexion für seinen Kurs erst nach Abschluss der Wettkämpfe bei ihm einzureichen.

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Sportliche Unterstützung und fachliche Details

Der Professor zeigte sich nicht nur verständnisvoll, sondern bewies auch Humor und sportliches Interesse. „Das ganze Land drückt dir und deinem Teamkollegen die Daumen“, schickte er als Gruß nach Italien. Besonders bemerkenswert war seine fachliche Einordnung der sportlichen Herausforderungen.

In seiner Nachricht ging er konkret auf die technischen Anforderungen im Eiskunstlauf ein: „Die Sprungkombination aus dreifachem Lutz und dreifachem Toeloop ist eine ziemlich schwierige Figur, aber du schaffst das“. Abschließend relativierte er die sportliche Leistung mit einer persönlichen Anekdote: „Als ich zehn war, habe ich ein Tor beim Eishockey geschossen. Und das war für mich schon eine große Herausforderung.“

Balance zwischen Sport und Studium

Der Fall von Madeline Schizas zeigt exemplarisch die Herausforderungen, mit denen Spitzensportler konfrontiert sind, die parallel ein Studium absolvieren. Die flexible Reaktion der Universität und die unterstützende Haltung des Professors ermöglichen es der Athletin, beide Verpflichtungen erfolgreich zu meistern.

Die kanadische Eiskunstläuferin kann sich nun voll auf ihre Olympia-Teilnahme konzentrieren, wissend dass ihre akademischen Verpflichtungen warten können. Diese besondere Form der Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Spitzensport setzt ein positives Zeichen für die Vereinbarkeit von Bildung und sportlicher Karriere.

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