Rostock Piranhas verpassen Playoffs: Große Enttäuschung nach hartem Kampf
Große Enttäuschung bei den Rostock Piranhas: Die Norddeutschen haben den Einzug in die Playoffs der Eishockey-Oberliga Nord und damit ihr großes Saisonziel verpasst. Nach dem 1:3 beim direkten Kontrahenten Herforder Ice Dragons waren die Chancen schon auf ein Minimum gesunken, doch das Team kämpfte bis zum Schluss.
Emotionaler Heimsieg reicht nicht aus
Mit einem 5:4 (2:1, 1:1, 1:2, 1:0) nach Verlängerung gegen Herne sowie dem gleichzeitigen 3:1 von Herford in Erfurt haben die Rostocker bei noch einem Spiel vier Punkte Rückstand auf den letzten Playoff-Platz. Da das Spiel in Erfurt bereits um 16 Uhr angepfiffen wurde, wussten die Piranhas schon während der Partie gegen Herne, dass es nicht mehr reichen würde.
Dennoch gab das Team noch einmal alles. Im dritten Drittel holte der REC ein 3:4 auf, rettete sich durch ein Tor von Filip Stopinski 25 Sekunden vor dem Ende in die Verlängerung. Dort traf dann Liam Fraser zum Sieg vor 1298 Zuschauern in der Eishalle/Schillingallee.
Trainer Pöpel zeigt sich kämpferisch
„Das Spiel war ein Kampf und nicht unbedingt schön zum Anschauen. Ich denke, dass wir am Ende mit Willen noch ausgeglichen haben. Ich muss mich fast noch entschuldigen bei Herne. Für uns war es klar, dass wir die Playoffs nicht mehr erreichen. Aber die Jungs haben sich belohnt und unseren Fans noch einmal diesen Sieg geschenkt“, sagte REC-Trainer Marius Pöpel, der das Team Anfang Februar von Lenny Soccio übernahm.
Der zweifache Torschütze Filip Stopinski hatte die Rostock Piranhas mit einem 4:4 in die Verlängerung gebracht und damit die Grundlage für den emotionalen Sieg gelegt.
Letztes Saisonspiel steht bevor
Für die Rostocker steht jetzt am Dienstag, 3. März, um 20 Uhr in der heimischen Eishalle/Schillingallee noch das letzte Saisonspiel gegen die Leipzig Icefighters auf dem Programm. „Wir wollen noch einmal einen versöhnlichen Abschluss finden. Das haben sich alle bei uns und im Umfeld verdient“, so Marius Pöpel.
Die Enttäuschung über das verpasste Playoff-Ziel ist groß, doch der Kampfgeist des Teams bleibt ungebrochen. Die Piranhas haben in den letzten Spielen gezeigt, dass sie trotz aussichtsloser Lage nicht aufgeben und ihren Fans weiterhin emotionale Momente bieten können.



