Frust bei Marco Sturm: Boston Bruins verlieren Playoff-Auftakt trotz Führung
Der frühere Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat sein erstes Playoff-Spiel als NHL-Chefcoach mit einer bitteren Niederlage begonnen. Der 47-jährige Niederbayer und seine Boston Bruins unterlagen den Buffalo Sabres auswärts mit 3:4. Besonders ärgerlich: Die Mannschaft gab eine komfortable 2:0-Führung nur acht Minuten vor Spielende aus der Hand.
Sturm analysiert die enttäuschende Niederlage
„Wir haben es leider nicht bis zum Ende geschafft“, resümierte Marco Sturm nach dem Spiel. Der Trainer, der die deutsche Nationalmannschaft 2018 sensationell zu Olympia-Silber geführt hatte, zeigte sich deutlich frustriert. „Das ist wirklich enttäuschend, aber so sind nun einmal die Playoffs. Jeder Fehler wird sofort bestraft.“
Historische Bedeutung des deutschen Trainers
Marco Sturm hatte im Sommer 2025 die Boston Bruins übernommen, für die er früher selbst als Spieler aktiv war. Damit ist er der erste deutsche Chefcoach in der gesamten Geschichte der besten Eishockey-Liga der Welt. Nach einem Jahr Pause schafften es die Bruins als fünftbestes Team der Ost-Division wieder in die Playoffs.
Ausblick auf die kommenden Spiele
Das zweite Spiel der Best-of-Seven-Serie findet bereits in der deutschen Nacht auf Mittwoch erneut in Buffalo statt. Zum Weiterkommen in den Playoffs benötigen die Boston Bruins insgesamt vier Siege. Die Mannschaft von Marco Sturm steht nun unter Druck, muss aber schnell die Lehren aus dieser enttäuschenden Niederlage ziehen.
Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Bruins unter der Führung des deutschen Trainers die nötige mentale Stärke aufbringen können, um in dieser hochkarätigen Serie noch zu bestehen. Die Playoffs in der NHL sind bekannt für ihre Unberechenbarkeit und fordern von jedem Team maximale Konzentration bis zur letzten Sekunde.



