Nullnummer im Ostderby: Energie Cottbus hält Hansa Rostock auf Distanz
0:0 im Ostderby: Cottbus hält Hansa auf Distanz

Torloses Remis im brisanten Ostderby der 3. Liga

Das mit Spannung erwartete Ostderby zwischen Energie Cottbus und Hansa Rostock ist ohne Tore geblieben. Beide Mannschaften trennten sich am Freitagabend mit einem 0:0, wodurch sich am Tabellenabstand von sechs Punkten zwischen den Kontrahenten nichts änderte. Energie Cottbus übernahm mit dem einen Punkt vorübergehend die Spitzenposition in der 3. Liga, während Hansa Rostock auf dem sechsten Platz verharrte.

Geladene Atmosphäre von Beginn an

Schon vor dem Anpfiff war die Stimmung im Stadion elektrisierend. Die Hansa-Spieler wurden vom Energie-Fanblock mit lautstarken Rufen empfangen, was die besondere Brisanz dieses Duells unterstrich. Sportlich handelte es sich um ein echtes Schlüsselspiel im Aufstiegskampf der dritthöchsten deutschen Spielklasse.

Rostocks Trainer Daniel Brinkmann setzte auf Rotation und brachte gleich sechs neue Spieler in die Startformation. Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern starteten gefährlicher und hatten bereits in der neunten Minute die erste Großchance. Maximilian Krauß bahnte sich mit Tempo den Weg über die rechte Seite und spielte den Ball scharf in den Strafraum, wo Andreas Voglsammer jedoch keine Kontrolle über das Leder erlangen konnte.

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Verletzung und vergebene Chancen prägen die erste Halbzeit

Energie Cottbus antwortete nur zwei Minuten später mit einer eigenen Torgelegenheit. Merveille Biankadi fand im Strafraum Mittelstürmer Erik Engelhardt, der den Ball nur um Millimeter verfehlte. In der 25. Minute folgte der nächste Wendepunkt: Cottbuser Tolga Cigerci verletzte sich nach einem Zweikampf mit Lukas Kunze an den Adduktoren und musste durch Lukas Michelbrink ersetzt werden.

Die größte Chance der ersten Halbzeit bot sich in der 34. Minute erneut Maximilian Krauß. Der ehemalige Cottbuser entkam der Lausitzer Abwehr und stand allein vor Torhüter Marius Fink, doch Verteidiger King-Manu konnte den Ball im letzten Moment klären. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Pause.

Vorsichtige zweite Halbzeit ohne Tore

Nach der Halbzeitpause beruhigte sich die Partie deutlich. Beide Mannschaften agierten vorsichtiger und vermieden riskante Aktionen, um nicht den entscheidenden Fehler zu begehen. Die Schlussphase gehörte dann den Einwechslungen – und fast noch einem Joker.

In der 82. Minute stand Chris Kinsombi völlig frei im Fünfmeterraum, doch sein Abschluss war zu zahm und wurde problemlos geblockt. In der Nachspielzeit sah Cottbuser Lukas Michelbrink nach wiederholtem Foulspiel die Gelb-Rote Karte und musiste frühzeitig das Feld verlassen.

Tradition setzt sich fort

Am Ende blieb es beim 0:0, ein Ergebnis, das Energie Cottbus im Aufstiegskampf mehr hilft als dem Konkurrenten aus Rostock. Damit setzte sich eine bemerkenswerte Tradition fort: Unter Kulttrainer Claus-Dieter Wollitz hat Cottbus noch nie ein Spiel gegen Hansa Rostock verloren. Das Ostderby bleibt damit weiterhin eine Domäne der Lausitzer.

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