Nach dem Einzug von Paris St. Germain ins Finale der Champions League ist es in der französischen Hauptstadt zu einzelnen Ausschreitungen gekommen. 127 Menschen wurden im Großraum Paris festgenommen, sagte Innenminister Laurent Nuñez beim Sender Europe 1. Elf Menschen seien verletzt worden, eine Person davon schwer, auch 23 Einsatzkräfte hätten leichte Blessuren erlitten.
Feierlichkeiten und Ausschreitungen
Französische Medien berichteten, dass Fans sich nach dem 1:1 der Pariser beim FC Bayern sowohl rund um das Stadion Parc des Princes als auch bei der Prachtmeile Champs-Élysées zum Feiern aufhielten. Einige von ihnen hätten versucht, sich Zugang zur Stadtautobahn zu verschaffen. Versammlungen auf den Champs-Élysées waren eigentlich verboten worden. Vereinzelt setzte die Polizei demnach Tränengas ein.
Vergleich zum Vorjahr
Im vergangenen Jahr war es nach dem Champions-League-Triumph von PSG in Paris zu gewaltsamen Krawallen gekommen. Randalierer plünderten Geschäfte, schlugen Fensterscheiben ein und zündeten Autos an - von solchen Szenen ist nun nicht die Rede. Damals waren 294 Menschen festgenommen worden.



