Nadiem Amiri: WM-Debüt wie ein Traum – Vorlage zum Sieg gegen Elfenbeinküste
Amiri: WM-Debüt wie ein Traum – Vorlage zum Sieg

Nadiem Amiri hat bei der Fußball-Weltmeisterschaft sein Debüt für die deutsche Nationalmannschaft gefeiert und dabei maßgeblich zum 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste beigetragen. Der 29-jährige Mittelfeldspieler des FSV Mainz 05 wurde in der 60. Minute beim Stand von 0:1 eingewechselt und bereitete nur acht Minuten später mit einer präzisen Flanke den Ausgleich durch Deniz Undav vor. Undav traf in der Nachspielzeit sogar noch zum Siegtreffer.

Emotionaler Moment vor der Familie

„Es ist wie ein Traum, einfach unglaublich“, beschrieb Amiri seine Gefühle nach der Partie in Toronto. Besonders emotional war das Spiel für ihn, da seine Familie mütterlicherseits in Toronto lebt. „Ich habe schon vor der WM gesagt, dass das Spiel hier für mich ein sehr besonderes Spiel ist. Ich musste 25 Karten organisieren, was sehr, sehr viel ist. Hier mein WM-Debüt mit der Vorlage zum 1:1 zu geben und das Spiel so zu drehen, ist wirklich perfekt“, schwärmte der gebürtige Ludwigshafener.

Besondere Beziehung zu Julian Nagelsmann

Bereits die Nominierung für den WM-Kader war für Amiri ein emotionales Highlight gewesen. Als Bundestrainer Julian Nagelsmann ihn anrief, kamen ihm vor Freude die Tränen. Die Verbindung zwischen den beiden ist eng: Nagelsmann hatte Amiri einst den Weg in den Profifußball geebnet. „Julian ist für mich wie ein Ziehvater im Fußball. Er war für meine Entwicklung enorm wichtig“, erklärte Amiri bereits vor dem Spiel gegen die Elfenbeinküste.

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Nachdem er im ersten Gruppenspiel gegen Curaçao nicht zum Einsatz gekommen war, nutzte er seine Chance gegen den Afrikameister von 2024 konsequent. Nagelsmann begründete die Einwechslung: „Das Spiel war sehr emotional. Nadiem ist halt keiner, der Zeit braucht, irgendwie nochmal auf ein Emotionslevel zu kommen, sondern er ist sofort da.“ Der Bundestrainer lobte die Hereingabe: „Die Flanke war herausragend gut.“

Dank an die Fans

Nach dem Abpfiff richtete Amiri einen speziellen Dank an die deutschen Fans im Stadion: „Ich bin wirklich sehr, sehr überrascht, wie viele hier waren. Das ganze Stadion war ja eigentlich Deutschland. Die Fans wissen gar nicht, wie viel uns das bedeutet und wie viel Kraft uns das gibt. Es war wie ein Heimspiel und wir sind einfach nur glücklich, dass wir den Fans den Sieg schenken konnten.“

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