Australien-Star Irankunda: Vom Flüchtlingslager zur WM
Nestory Irankunda, der beim WM-Auftakt der Australier gegen die Türkei das 1:0 erzielte, hat eine bewegte Vergangenheit. Der 20-Jährige wurde in einem Flüchtlingslager in Tansania geboren und später vom FC Bayern als eines der größten Talente im Weltfußball verpflichtet.
„Aus den Geschichten, die ich gehört habe, weiß ich, dass es sehr hart für meine Eltern war“, erzählte Irankunda in einem Interview. Seine aus Burundi stammenden Eltern wanderten nach seiner Geburt nach Australien aus und ließen sich in Adelaide nieder. 2024 holten die Bayern den Angreifer von Adelaide United. In München kam er jedoch nur in der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz, bei den Profis saß er nur wenige Male auf der Bank.
Später wurde Irankunda an Grasshopper Zürich verliehen und dann an den FC Watford verkauft. Auf dem Rasen wurde bei ihm schon eine Geschwindigkeit von sagenhaften 37,02 km/h gemessen.
Eine ähnliche Biografie wie der englische Zweitliga-Profi im WM-Team der Socceroos haben Awer Mabil, der als Kind von Südsudanesen in einem Flüchtlingscamp in Kenia zur Welt kam, und Mohamed Touré (Guinea/Eltern aus Liberia).



