Werder-Torwart Backhaus spricht über Trainerwechsel und Verantwortung
Der Torwart von Werder Bremen, Mio Backhaus, hat sich in einer Medienrunde zum jüngsten Trainerwechsel bei dem Bundesligisten geäußert. Der 21-Jährige zeigte sich betroffen von der Trennung des Vereins von Horst Steffen, die vor zwei Wochen nach nur acht Monaten im Amt erfolgte. Backhaus machte dabei deutlich, dass er und seine Mitspieler eine Mitverantwortung für diese Entscheidung tragen.
Dankbarkeit und Wehmut gegenüber dem ehemaligen Trainer
„Es hat uns natürlich weh getan, dass Horst Steffen gehen musste“, sagte Backhaus. „Hätten wir in den Spielen mehr Punkte geholt, wäre er sicherlich noch im Amt. Das ist auch eine Verantwortung, die wir als Spieler zu tragen haben. Ein gutes Gefühl war das auf keinen Fall.“ Der Torwart betonte zudem seine persönliche Verbindung zu Steffen, unter dessen Führung er seine ersten Schritte als Profi bei Werder Bremen machte. „Ich bin ihm dafür sehr dankbar“, fügte Backhaus hinzu.
Neue Hoffnung unter Trainer Daniel Thioune
Mit dem neuen Trainer Daniel Thioune versucht Werder Bremen nun, den drohenden Abstieg aus der Fußball-Bundesliga abzuwenden. Der Klub befindet sich aktuell auf dem 16. Tabellenplatz und steht damit in unmittelbarer Abstiegsgefahr. Backhaus äußerte sich positiv über die ersten Eindrücke von Thioune: „Bisher habe ich einen sehr positiven Eindruck von ihm. Ich habe das Gefühl, dass er uns weiterhelfen kann“, sagte der Torwart.
Die nächste Herausforderung steht mit dem Abstiegskampfduell beim FC St. Pauli an, das am Sonntag um 17.30 Uhr live auf DAZN übertragen wird. Für Werder Bremen ist dieses Spiel von entscheidender Bedeutung, um den Anschluss an die sicheren Plätze nicht zu verlieren. Backhaus und seine Mannschaftskollegen hoffen, unter der neuen Führung von Thioune die nötigen Punkte zu sammeln und die Saison erfolgreich zu gestalten.



