Batista-Meier: Keine Zukunft bei Preußen, Wechsel zu Paderborn
Batista-Meier: Keine Zukunft bei Preußen, Wechsel zu Paderborn

Sein Abschied von den Preußen ist besiegelt. Oliver Batista-Meier will weiter in der 2. Liga spielen und wechselt zum SC Paderborn. Der 24-Jährige, der im vergangenen Sommer mit großen Erwartungen an die Hammer Straße kam, verlässt Münster nach nur einem Jahr wieder. Trotz einer enttäuschenden Abstiegssaison geht es für ihn persönlich steil bergauf.

Keine Zukunft in der 3. Liga

Obwohl der technisch versierte Offensivspieler noch bis 2027 plus Option bei den „Schwarz-Weiß-Grünen“ unter Vertrag stand, ist das Thema für ihn erledigt. Batista-Meier steht unmittelbar vor dem Sprung in die Bundesliga. Wie bereits Teamkollege Jano ter Horst wird er sich dem SC Paderborn anschließen und voraussichtlich am Donnerstag bei den Ostwestfalen einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.

Im Telefonat mit BILD am Mittwoch untermauerte der gebürtige Pfälzer seine Entscheidung: „Für mich war von Beginn an klar, dass ich mit Preußen definitiv nicht in die 3. Liga gehe!“ Diese deutliche Aussage erforderte jedoch die Beseitigung einiger Hürden. Für ihn wurde eine stattliche Ablöse fällig, die nach BILD-Informationen rund 400.000 Euro betrug.

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Top-Scorer trotz Abstieg

Mit sechs Toren und vier Vorlagen war Batista-Meier Preußens Top-Scorer in der abgelaufenen Zweitliga-Saison. Trotz des Abstiegs war der Deutsch-Brasilianer, der zuletzt mit seiner Familie auf Ibiza urlaubte, frei von Zweifeln. Der Kreativ-Profi, der als hängende Spitze oder Zehner auflaufen kann, hatte angeblich mehrere Anfragen vorliegen, vor allem aus der 2. Liga.

Selbst Alexander Ende, der ihn 2025 zu den Preußen gelockt hatte und nach seinem Rauswurf in Münster nun den Neuaufbau bei Mitabsteiger Düsseldorf vorantreibt, war chancenlos bei dem Versuch einer Wiedervereinigung. Batista-Meier, der aus der Jugend des FC Bayern stammt und einen Erstliga-Einsatz für den Rekordmeister vorweisen kann, betont: „Fortuna war in der 3. Liga ebenfalls kein Thema für mich. Bei aller Wertschätzung für Alex Ende!“

Rückblick auf die Zeit in Münster

Rückblickend auf seine kurze Zeit in Münster resümiert er: „Die Hinserie war noch gut und hat viel Spaß gemacht. Danach aber ist viel falsch gelaufen. Dazu gehört in meinen Augen auch die Trennung von Trainer Ende, von dem die Mannschaft bis zuletzt überzeugt war.“ Allerdings räumt Batista-Meier ein: „Das bittere 0:6 von Dresden hat natürlich die Stimmung gekillt.“

Er ist überzeugt, dass die Preußen mit Ende den Klassenerhalt eher geschafft hätten und der Wechsel zu Alois Schwartz wirkungslos verpufft ist. Der „Feuerwehr-Coach“ setzte auf eine verstärkte Defensive, was Batista-Meier auf die Bank verbannte. Für den Top-Scorer des Tabellenletzten blieb in dieser taktischen Ausrichtung kein Platz. „Sieben Spiele ohne einen einzigen Sieg – das sagt eigentlich alles“, so die Reaktion des „Verbannten“, dessen Marktwert zwischenzeitlich auf 1,8 Millionen Euro gestiegen war.

Ausblick auf Paderborn

Batista-Meier hat zweifellos viel Potenzial. Dies wird er künftig in Paderborn unter Beweis stellen können. Der Wechsel zum SC Paderborn eröffnet ihm die Chance, sich in der 2. Bundesliga zu beweisen und eventuell den Sprung in die Bundesliga zu schaffen.

Währenddessen arbeitet Preußen Münster hinter den Kulissen mit Hochdruck an der neuen Drittliga-Saison. Geschäftsführer Philipp Deipenbrock gibt im Podcast „Preußen Privat“ spannende Einblicke in die Veränderungen und die optimistische Zukunftsperspektive des Vereins.

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