Soufian Benyamina (36) hat seinen perfekten Fußballtag erlebt: Erst verfolgte er den WM-Sieg Algeriens gegen Jordanien, dann absolvierte er eine schweißtreibende Trainingseinheit und erzielte am Abend im Testspiel gegen Lieskau (13:0) sein erstes Tor im Trikot des Halleschen FC. Der Neuzugang ist durch seinen algerischen Vater nicht nur mit dem HFC, sondern auch mit der Weltmeisterschaft verbunden.
Benyamina fiebert mit Algerien mit
Gegenüber BILD erklärte Benyamina: „Wenn Algerien spielt, fiebere ich mit und hoffe, dass sie gewinnen. Wenn ich es ganz neutral betrachte, ist die Mannschaft nicht ganz so stark, und jetzt gegen Österreich wird es sehr schwer. Aber ich hoffe sehr, dass sie es in die K.-o.-Phase schaffen.“ Der Stürmer verfolgt die WM-Teilnahme seines Herkunftslandes mit Spannung, sieht jedoch die Herausforderungen für das Team.
HFC-Ziele: Oben mitspielen
Die Saison mit Halle wird nicht einfach, doch der erfahrene Torjäger ist zuversichtlich. In fast 400 Spielen in der 3. und 4. Liga erzielte er bereits 129 Treffer. Benyamina betont: „Ich will hier Spaß haben und erfolgreich sein, und damit meine ich natürlich auch, möglichst viele Tore zu schießen. Und ich denke, wir haben eine Mannschaft, die definitiv oben mitspielen kann.“ Der 36-Jährige bringt seine Torgefahr und Erfahrung ein, um den HFC nach vorne zu bringen.
Angekommen in Halle
Benyamina pendelt wie zuvor Jan Löhmannsröben von Berlin nach Halle. Der Ost-Traditionsklub-Hopper, der bereits für Hansa Rostock, Dynamo Dresden, Carl Zeiss Jena und Union Berlin spielte, schwärmt: „Ich kenne den HFC schon seit 15 Jahren, habe schon in der 3. Liga gegen Halle gespielt, als Sven Köhler hier noch Trainer war. Und mein erster Eindruck vom Verein ist super, die Begebenheiten sind professionell und ich freue mich auf die Saison.“ Mit seinem Torinstinkt und seiner Erfahrung soll Benyamina die Offensive des HFC verstärken.



