Ex-Werder-Star Bittencourt enthüllt Details zum Blitz-Wechsel nach Cottbus
Bittencourt enthüllt Details zum Cottbus-Deal

Der überraschende Wechsel von Leonardo Bittencourt von Werder Bremen zu Zweitligist Energie Cottbus sorgte im Sommer für Aufsehen. Nun gewährt der 32-jährige Mittelfeldspieler exklusive Einblicke in die Hintergründe des Transfers. In einem Blitz-Telefonat mit Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz sei die Entscheidung gefallen, verriet Bittencourt.

Das kurze Telefonat, das alles veränderte

„Es war ein sehr kurzes Gespräch, vielleicht zwei Minuten“, erinnert sich Bittencourt. „Pele sagte: ‚Leo, ich brauche dich. Du kannst hier etwas bewegen.‘ Mehr musste er nicht sagen.“ Der Kontakt sei über seinen Vater Franklin, ein langjähriger Freund von Wollitz, zustande gekommen. „Mein Vater hat mich gefragt, ob ich mir einen Wechsel vorstellen könnte. Ich habe sofort Ja gesagt.“

Rückkehr in die Heimat und zu Energie

Für Bittencourt bedeutet der Wechsel eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Er wurde in Cottbus geboren und begann seine Karriere in der Jugend von Energie. „Das ist wie ein altes und neues Leben“, schwärmt er. „Ich komme nach Hause, zu meinem Verein, zu Pele, der mich schon als Jugendlicher gefördert hat.“

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Der Mittelfeldspieler betont, dass er trotz anderer Angebote aus der 2. Bundesliga und sogar aus dem Ausland nur nach Cottbus wollte. „Es gab Interesse von anderen Klubs, aber mein Herz hat für Energie geschlagen. Ich möchte hier jungen Spielern helfen und meine Erfahrung einbringen.“

Finanzstarker Unterstützer machte Deal möglich

Ein wichtiger Faktor für den Transfer war ein finanzstarker Unterstützer, der die Ablösesumme und das Gehalt mitfinanzierte. Bittencourt bedankt sich: „Ohne diesen Mäzen wäre der Wechsel nicht möglich gewesen. Er ist ein echter Fan von Energie und wollte, dass ich zurückkomme.“

Der Ex-Werder-Star sieht seine Aufgabe nicht nur auf dem Platz. „Ich will ein Vorbild sein, den jungen Spielern zeigen, wie man Profi wird. Pele und ich haben einen klaren Plan: Wir wollen Energie in der 2. Bundesliga etablieren und langfristig nach oben bringen.“

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