Das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay beginnt spät und endet früh. Wer es bis zum Schlusspfiff sehen will, wird am Dienstag müde sein. „Da müssen wir alle zusammen durch“, heißt es aus dem Bundestag. Die Abgeordneten zeigen sich trotz der späten Anstoßzeit solidarisch und drücken der DFB-Elf die Daumen.
Späte Anstoßzeit fordert Abgeordnete heraus
Die Partie gegen Paraguay wird erst um 22:00 Uhr Ortszeit angepfiffen, was für die Abgeordneten im Bundestag eine Herausforderung darstellt. Viele von ihnen müssen am nächsten Morgen früh aufstehen, um an den Sitzungen teilzunehmen. Dennoch wollen sie das Spiel nicht verpassen. „Fußball ist Fußball, Arbeit ist Arbeit“, sagte ein Abgeordneter, der namentlich nicht genannt werden wollte.
Solidarität mit der Nationalmannschaft
Die Solidarität mit der DFB-Elf ist groß. Bundestagspräsidentin Klöckner, die bereits beim Spiel gegen Ecuador mit „Wille pur“ dabei war, wird auch diesmal vor dem Bildschirm sitzen. „Wir müssen die Mannschaft unterstützen, egal zu welcher Uhrzeit“, so eine Sprecherin der Bundestagspräsidentin.
Die Abgeordneten planen, sich in den Fraktionssälen zu versammeln, um das Spiel gemeinsam zu verfolgen. „Gemeinsam schauen ist besser als allein“, sagte ein Fraktionsmitglied. Die späte Anstoßzeit wird dabei in Kauf genommen.
Auswirkungen auf den Arbeitsalltag
Die späte Anstoßzeit könnte jedoch Auswirkungen auf den Arbeitsalltag im Bundestag haben. Einige Abgeordnete befürchten, dass sie am Dienstag müde sein werden. „Da müssen wir alle zusammen durch“, hieß es. Die Hoffnung liegt auf einem schnellen Spielausgang, damit die Nacht nicht zu lang wird.
Trotz der Müdigkeit ist die Vorfreude groß. Die DFB-Elf hat gute Chancen, gegen Paraguay zu gewinnen. „Wir drücken die Daumen“, sagte ein Abgeordneter. Die Unterstützung aus dem Bundestag ist der Mannschaft sicher.



