Cucurella hält Versprechen: Tattoo mit Trainer und WM-Pokal verewigt
Cucurella: Tattoo mit Trainer und WM-Pokal als Versprechen

Spaniens Fußball-Weltmeister Marc Cucurella hat sein Versprechen eingelöst und sich ein Tattoo mit dem Gesicht seines Trainers Luis de la Fuente samt WM-Pokal auf den linken Oberarm stechen lassen. Auf Instagram präsentierte der 28-Jährige ein Video der Tattoo-Session mit der Bildunterschrift „Versprechen gehalten“. Bereits vor der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hatte der Verteidiger angekündigt, im Falle des Titelgewinns das Konterfei seines Coachs verewigen zu lassen.

Eine besondere Verbindung zu Luis de la Fuente

Cucurella pflegt ein außergewöhnlich enges Verhältnis zu seinem Trainer. Der 65-jährige de la Fuente hatte ihn bereits im Nachwuchsbereich betreut. „Er ist ein großartiger Mensch und ein hervorragender Trainer“, sagte Cucurella einmal über den Coach. Diese tiefe Wertschätzung und das Vertrauen in de la Fuentes Fähigkeiten waren der Grund für das ungewöhnliche Tattoo-Versprechen, das nun wahr gemacht wurde.

Der Weg zum Weltmeistertitel

Spanien setzte sich im WM-Finale gegen Titelverteidiger Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung durch. Cucurella, der gebürtige Katalane, spielte eine Schlüsselrolle in der Defensive des Teams, das während des Turniers eine beeindruckende Leistung zeigte. Mit seiner aggressiven Spielweise und seiner Schnelligkeit war er ein entscheidender Faktor im spanischen System.

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Markenzeichen auf und neben dem Platz

Cucurella ist nicht nur für seine fußballerischen Fähigkeiten bekannt, sondern auch für sein unverwechselbares Aussehen. Seine wallende Haarpracht und zahlreiche Tattoos machen ihn zu einem Hingucker auf dem Spielfeld. Das neue Tattoo ist nicht das erste, das er sich stechen ließ – der 28-Jährige trägt bereits mehrere Kunstwerke auf seiner Haut, die persönliche Geschichten und Meilensteine seiner Karriere widerspiegeln.

Kontroversen und Erinnerungen: Das Handspiel bei der EM

In Deutschland ist Cucurella vor allem durch ein umstrittenes Handspiel im Viertelfinale der Europameisterschaft vor zwei Jahren in Erinnerung geblieben. In der Verlängerung traf der Ball seine Hand, doch der Schiedsrichter entschied nicht auf Elfmeter. Spanien gewann die Partie mit 2:1, und Cucurella wurde daraufhin zum Buhmann der deutschen Fans. Die Diskussionen um die Szene hielten wochenlang an. Dennoch ließ sich der Verteidiger nicht aus der Ruhe bringen und konzentrierte sich auf seine Leistungen im Trikot der Nationalmannschaft.

Ein neues Kapitel in Cucurellas Karriere

Nach dem WM-Triumph wechselte Cucurella zu Real Madrid, wo er als Neuzugang große Erwartungen erfüllen soll. Mit seiner Erfahrung aus internationalen Turnieren und seiner Flexibilität auf der linken Abwehrseite gilt er als Verstärkung für die Königlichen. Das Tattoo auf seinem Oberarm wird ihn stets an den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn erinnern – und an den Trainer, der ihn auf diesem Weg begleitet hat.

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