DFB-Elf: Die legendäre Nummer 10 bleibt für Jamal Musiala reserviert
Der Münchner fehlt zum Start ins WM-Jahr, seine Rückennummer wird nicht vergeben. Jamal Musiala ist angeschlagen, doch der kreative Regisseur ist bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Weltmeisterschaft im Sommer weiter fest eingeplant. Dies beweist nicht zuletzt die Vergabe der Rückennummern für den Start ins WM-Jahr.
Nummer 10 wird zurückgehalten
Bei den Länderspielen in Basel gegen die Schweiz am Freitag und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana wird Musialas Rückennummer „10“ nicht vergeben. Die legendäre Zahl ist die einzige zwischen eins und 26, die beim Testspiel-Doppelpack zurückgehalten wird. Der Münchner Musiala fehlt aufgrund einer Schmerzreaktion nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer noch.
Nagelsmann bekannte, er hätte den 23-Jährigen „gerne dabei gehabt“, verzichtete aber aus Rücksicht auf die Gesundheit des Zauberfußes und die „Crunchtime“ bei der Titeljagd des FC Bayern auf den Offensivspieler. Diese Entscheidung unterstreicht die langfristige Planung des Bundestrainers, der Musiala als zentralen Baustein für das WM-Turnier sieht.
Weitere Nummernvergabe im DFB-Kader
Torwart Oliver Baumann wird in Basel und Stuttgart wie erwartet mit der Nummer eins auf dem Rücken auflaufen. Der Hoffenheimer ist in Abwesenheit des verletzten Marc-André ter Stegen die Stammkraft im deutschen Tor. Kapitän Joshua Kimmich behält seine „6“, auch wenn er mit Blick auf die WM weiter als Rechtsverteidiger eingeplant ist.
Die Mittelstürmer-Nummer „9“ erhält überraschend Flügelstürmer Kevin Schade. Neuling Lennart Karl soll sich mit der „25“ für einen Kaderplatz bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada empfehlen. Die Nummernvergabe spiegelt somit Nagelsmanns taktische Überlegungen und die Hierarchie im Team wider.
Die Reservierung der Nummer 10 für Musiala sendet ein klares Signal: Trotz seiner aktuellen Verletzungspause bleibt der Bayern-Star ein unverzichtbarer Teil der DFB-Elf. Nagelsmann setzt auf Kontinuität und Vertrauen in seinen Spielmacher, was die Bedeutung Musialas für die WM-Ambitionen des deutschen Teams unterstreicht.



