DOSB-Vizepräsidentin Holze: Kitas zu klein für bewegtes Aufwachsen
DOSB-Vizepräsidentin Holze: Kitas zu klein für bewegtes Aufwachsen

Kerstin Holze, Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), kritisiert die mangelnden Bewegungsmöglichkeiten in deutschen Kitas. Ihrer Aussage nach seien die Einrichtungen deutschlandweit viel zu klein für ein bewegtes Aufwachsen der Kinder. Während 5–6 Quadratmeter pro Kind benötigt werden, erreichen in Deutschland nur 2–3 Prozent der Kitas diesen Standard.

Holze verweist auf Studien im Kinder- und Jugendgesundheitsbericht, die zeigen, dass das Aktivitätsniveau von Kindern ab dem Kita-Eintritt einbricht. „Das bedeutet, in dem Moment, wo sie die erste Institution ihres Lebens besuchen, reduziert sich der Anteil ihrer aktiven Zeit“, so Holze. Sie sieht die Lösung in einem vernetzten Miteinander der einzelnen Akteure.

Vor diesem Hintergrund hat die ARD am 17. Mai die Mitmachaktion #unsereKinder gestartet. Teilnehmende können kinderfreundliche Orte und Aktionen auf einer deutschlandweiten Karte markieren, aber auch Problembereiche kennzeichnen. Gemeinsam mit UNICEF will die ARD herausfinden, welche Veränderungen notwendig sind, um Deutschland kinderfreundlicher zu gestalten.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration
Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram